YouTube als Onlinespeicher für Videos im Blog nutzen

YouTube hat sich schon lange als Videoplattform der ersten Wahl etabliert. Selbst erstellte Videos werden hochgeladen und somit einer breiten Masse an Zuschauern zur Verfügung gestellt. Aber auch für den eigenen Blog kann YouTube genutzt werden. Dafür muss das Video und die Playlist nur entsprechend deklariert werden. Welche Möglichkeiten es gibt und wie man diese nutzen kann, zeigt dieser Artikel.

In den meisten Fällen werden hochgeladene Videos als öffentlich zugänglich deklariert. Dadurch sind sie für jedermann zu sehen und werden auch über die Suche gefunden. Während der Bearbeitung sollten sie allerdings noch auf Privat gesetzt werden. Nicht zuletzt auch wegen rechtlicher Konsequenzen, wenn in der Beschreibung noch wichtige Angaben fehlen. Neben diesen beiden Status gibt es aber noch einen Dritten, den ich immer häufiger für meine Blogartikel nutze.

Öffentliche Videos

Alle Videos, die als Öffentlich deklariert wurden, können von jedem in der Suche gefunden werden. Ob sie auch eingebettet werden dürfen, hängt von weiteren Einstellungen ab. Ein solches Video sollte alle rechtlichen Anforderungen erfüllen. Die meisten meiner Videos und die der meisten anderen werden direkt nach der Bearbeitung im YouTube Creator Studio auf Öffentlich gesetzt. Schließlich möchte man ja auch, dass sie einer möglichst großen Gruppe zugänglich sind und von vielen angesehen werden.

Private Videos

Sobald ein Video fertiggestellt wurde und bereit zum Hochladen ist, sollte der Status sofort auf Privat gesetzt werden. Manche Schnittprogramme bieten diese Option schon vor dem Hochladen an. Bei anderen, die das nicht können, sollten die Videos über das Creator Studio hochgeladen werden. Dort kann der Status ebenfalls auf Privat gesetzt werden.

Soll das Video aber grundsätzlich Privat sein, taucht es in den Suchergebnissen nicht auf. Auch die Eingabe des direkten Links zeigt das Video nicht. Nur andere Google Accounts, die freigegeben wurden, können diese Videos sehen. Auf diese Weise lassen sich Urlaubsvideos kostenlos speichern und ausschließlich mit Freunden ansehen.

Nicht gelistete Videos

Die dritte Variante, die ich immer häufiger in meinen Blogs nutze ist das nicht gelistete Video. Hierbei handelt es sich um eine ganz besondere Variante, die einige Features der öffentlichen und privaten Videos vereinen. Erst gestern habe ich wieder einen Blogartikel geschrieben, in dem ich diese Funktion genutzt habe. Ich wollte den Leser anhand kleiner Clips einen bestimmten Umstand verdeutlichen. Jeder dieser kleinen Clips, die gerade mal 15 Sekunden liefen, hatte eine Dateigröße von 23 Megabyte. Wird der Artikel häufig aufgerufen, dann kann dies die Bandbreite des Servers schon spürbar beeinträchtigen. Mal ganz abgesehen vom Trafficverbrauch. Auch der Upload über WordPress ist nicht so ganz einfach. Hier ist die maximale Uploadgröße stark begrenzt und reicht kaum für ein Video aus. Ohne Konfigurationsänderung innerhalb WordPress und teils auch am Server ist da nichts zu machen. Also wohin mit diesen Clips?

Auf YouTube hochladen ist schon mal eine gute Idee. Die Plattform ist eigentlich immer verfügbar und ich muss keine eigenen Ressourcen nutzen. Aber in meiner Videoübersicht haben diese Clips nichts zu suchen. Sie zeigen alle nur eine kurze Aktion, mit der der Betrachter ohne den Blogartikel nichts anfangen kann. Auch in den Suchergebnissen will ich diese Clips nicht haben. Das würde nur für schlechte Bewertungen sorgen. Damit fällt Öffentlich als Status schonmal aus. Privat geht aber auch nicht, da ich die Clips dann nicht einbinden könnte.

Da kommt der Status Nicht gelistet gerade recht. Verpasse ich einem Video diesen Status, ist das Video zwar öffentlich über die URL aufrufbar, wird aber weder in den Suchergebnissen noch in meiner Kanalübersicht gezeigt. Auch eine Benachrichtigung an meine Abonnenten geht in diesem Fall nicht raus. Gleichzeitig habe ich noch eine Playlist mit dem gleichen Status angelegt, sodass alle Videos für meinen Blog schnell auffindbar sind. Wenn ich möchte kann ich diese Videos auch monetarisieren, was ich aber in der Regel nicht mache. Dafür habe ich bereits AdSense Anzeigen im Blog. Die Videos sollen beim Lesen der Artikel ohne Verzögerung wiedergegeben werden.

Fazit:
Ist es erforderlich einen Blogartikel mit Bilder und Videos zu unterlegen, dann bietet der Status Nicht gelistet bei YouTube genau die richtigen Möglichkeiten. Das Video ist öffentlich aber auch ein bisschen privat. Eigene Ressourcen werden nicht angetastet und Uploadbegrenzungen spielen keine Rolle.

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