Was bringt die About-Seite im eigenen Blog?

Manch einer mag nun denken, das es doch das gleiche wie ein Impressum ist. Das mag zum Teil sicher auch stimmen, da sich einige Inhalte überschneiden und das eine oder andere einer About-Seite auch im Impressum untergebracht werden kann. Der Webmaster Friday beschäftigt sich diese Woche ebenfalls mit diesem Thema.

Was ist eine About-Seite?

Auf vielen Webseiten findet man diese Informationsseite, die teilweise auch andere Namen wie “Über uns”, “Philosophie”, “Was wir wollen” usw. bekommen hat. In den allermeisten Fällen findet man hier Informationen über den Betreiber einer Webseite, die Firma und deren Angebote. Im Gegensatz zu den rein rechtlichen Angaben des Impressums kann man hier frei beschreiben, was man mit seiner Seite erreichen möchte, wen man ansprechen will und wer hinter dem Bildschirm sitzt. Nur selten wird an dieser Stelle über die Angebote im Einzelnen gesprochen. Vielmehr bekommt man Informationen über den Werdegang des Autors und der Webseite oder auch eine Historie der Firma. Hier unterscheiden sich die About-Seiten von privaten Bloggern und Firmen teils recht deutlich. Während auf der Privatseite mehr über die Person geschrieben wird, dreht sich bei Firmen alles um das Unternehmen. Die Personen der jeweiligen Firmen bekommen meist noch einen eigenen Platz im Menü. Diesen findet man häufig unter “Das Team”, “Unsere Mitarbeiter” oder einer ähnlichen Bezeichnung.

Was bringt die About-Seite?

Privatpersonen möchten oft mehr über sich preisgeben, da auch der Blog viel über die eigenen Vorlieben enthält. Hier lassen sich engere Bindungen zum Leser aufbauen, der dadurch nicht selten auch zum Stammleser wird. Es sind also nicht immer nur die reinen Artikel auf der Webseite, die für Stammleser sorgen.
Bei den Firmen ist es recht ähnlich. Hier kann die About-Seite Vertrauen schaffen und dadurch letztlich auch zu mehr Einnahmen führen. Gerade bei etwas teureren Produkten informiert man sich gerne mal vorab über den Anbieter. Hat dieser vielleicht sogar eine lange Firmenhistorie, ist das Vertrauen deutlich größer. Besteht der Betrieb erst seit Wochen oder Monaten, dann überlegt man sich vielleicht zweimal, ob man dort wirklich bestellt. Solche Informationen findet man in einem Impressum nicht.

Fazit:
Man sollte sich durchaus die Mühe machen und eine eigene About-Seite erstellen. Damit hebt man sich ein weiteres Stück aus der anonymen Masse des Internets hervor und geht eine engere Bindung zu den Besuchern ein. Auf kommerziellen Seiten weiß der Kunde, mit wem er es zu tun bekommt und ob seine Wünsche auch erfüllt werden können. Gerade im Internet ist nachprüfbares Vertrauen sehr wichtig.

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