Regelmäßige Updates sorgen für Sicherheit und neue Funktionen

Ein Blog ist keine statische Angelegenheit und verändert sich nicht nur durch den Content. Ebenso wichtig ist auch die Pflege, zu der auch regelmäßige Updates und Backups gehören. Wer dies vernachlässigt riskiert die Sicherheit seines Blogs und damit auch die Stammleser und seine Einnahmen. Auch der Webmaster Friday beschäftigt sich in dieser Woche mit diesem wichtigen Thema.

Das Blogsystem und seine Plugins

In meinen Blogs setze ich ausschließlich WordPress als Blogsoftware ein. Diese ist nicht nur kostenlos, sondern gerade durch die unzähligen Plugins sehr umfangreich. Ach Updates kommen in regelmäßigen Abständen. In diesen werden nicht nur neue Funktionen integriert, sondern auch Sicherheitslücken geschlossen. Im schlimmsten Fall könnte eine solche Sicherheitslücke einem Hacker die Tür zum kompletten Blog oder sogar dem Server öffnen. Durch administrative Rechte ist es dem Eindringling möglich, die Inhalte zu verändern oder sogar komplett zu löschen. Durch die Einspeisung eine Root Kits kann er auch die Kontrolle über den gesamten Server erlangen und noch weit mehr Schaden anrichten. Bei einem kommerziellen Blog bedeutet das nicht nur viel Arbeit, die in die Wiederherstellung investiert werden muss, sondern auch finanzielle Einbußen. Zum einen fallen die Einnahmen für den Zeitraum der Reparatur weg und zum anderen kann es durchaus auch Stammleser vergrauen und letztlich das Ranking gefährden. Das kann je nach Reichweite des Blogs ein großer finanzieller Schaden sein.

Die Durchführung eines Updates

Bei einem WordPress Blog sind Update sehr einfach. Man wird in der Statusleiste bereits über verfügbare Updates informiert und kann diese mit wenigen Mausklicks durchführen. Bei den Plugins sollte man nicht lange warten, da es sich hier in den allermeisten Fällen um Drittanbieter handelt, die schnell mal die Sicherheit des Blogs gefährden können. Allerdings ist es durchaus auch mal ratsam, nicht gleich am ersten Tag das Update durchzuführen, da es immer wieder zu Funktionseinschränkungen kommt. Schon oft musste ich am nächsten Tag feststellen, das beispielsweise meine Artikel nicht mehr auf Facebook veröffentlicht wurden, weil das Plugin einen Fehler hatte. Hier wird oft am nächsten Tag eine Korrektur nachgeschoben, da sich sofort viele Blogger im Forum des Entwicklers gemeldet haben.

Wenn ich Plugins update, dann mach ich in der Regel kein vorheriges Backup vom Blog und der Datenbank. Da ich hier ohnehin tägliche Backups laufen hab, “riskiere” ich einfach den Verlust einiger Daten, was bei einem Plugin schon recht unwahrscheinlich ist. Gibt es ein Update von WordPress, dann gehe ich kein Risiko ein und sichere die komplette Datenbank. Für diesen Zweck gibt es einige Plugins, die diese Aufgabe übernehmen können. Ich gehe allerdings den direkten Weg und logge mich mit phpMyAdmin auf dem Server ein und kopiere die vollständige Datenbank.

Updates machen natürlich immer Arbeit, aber man sollte keinesfalls darauf verzichten. Die wenigen Minuten, die man alle paar Tage investiert, sind nichts im Vergleich zu einer Wiederherstellung eines gehackten Blogs.

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