Der Firmenblog: Inhalte, Nutzen, Durchführung und Zeitaufwand

Es gibt kaum noch ein Unternehmen, das keine eigene Webseite hat. In den meisten Fällen sind es aber komplett statische Seiten, die dem Besucher nur einen sehr dürftigen Einblick und keinerlei Interaktion bieten. Auch die direkte Kommunikation ist nur selten möglich. Was hier ein Firmenblog leisten kann, zeigt dieser Artikel.

Warum überhaupt einen Firmenblog erstellen?

Im Gegensatz zur statischen Webseite hat der Besucher hier natürlich einen deutlich besseren Einblick in die Firma und kann sogar eine persönliche Beziehung aufbauen. Er erfährt nicht nur weitere Details über die Produkte, sondern auch über den Hersteller, die Personen dahinter und den Vertrieb. Aber auch der Unternehmer, der den Blog führt profitiert enorm. Während eine statische Webseite einmal erstellt und veröffentlich wird, verändert sich der Blog laufend. Je nach Bereitschaft und zur Verfügung stehender Zeit können stets aktuelle Themen behandelt werden. Besonders für eine gute Positionierung in den Suchmaschinen ist dies sehr wichtig. Ein gutes Ranking erspart sehr viel Geld, das ansonsten für eine Online-Werbung ausgegeben werden müsste.

Welche Inhalte gehören in einen Firmenblog?

Hier hat man natürlich relativ freie Hand und bestimmt alleine, welche Details man preisgeben möchte. Allerdings sollte hier ein eintöniges Anpreisen der eigenen Waren und Dienstleistungen vermieden werden. Dies ist für den Besucher uninteressant und sorgt nur für eine hohe Absprungrate. Es ist natürlich die ideale Plattform für Aktionen zu denen Preisnachlässe, Ausstellungen oder auch Gewinnspiele gehören können. Je mehr man schreibt, desto eher verbessert sich auch das Ranking in den Suchmaschinen. Man sollte aber soviel Zeit investieren können, das wöchentlich mindestens ein Artikel erscheint. Vorzugsweise sollte dieser 250 – Wörter umfassen. Mehr ist natürlich für contenthungrige Suchmaschinen von Vorteil, aber weniger sollten es auf keinen Fall sein.

Der Blog und die sozialen Netzwerke

Natürlich fragt sich der eine oder andere nun, wo er die ganze Zeit hernehmen sollte, die für das Füllen eines Blogs und die Kommunikation über soziale Netzwerke benötigt wird. Hier ist der Blog aber ebenfalls das perfekte Instrument, um die Kundenkommunikation, Kundeninformation und den Vertrieb unter einen Hut zu bringen. Verfügt das Unternehmen über einen eigenen Online-Shop, so kann zu bestimmten Themenbereichen ein Artikel geschrieben werden, der dem Besucher einen Mehrwert bietet. Dies können beispielsweise Anwendungsmöglichkeiten, Tipps & Tricks oder Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Artikel sein. In Kombination mit persönlichen Erfahrungen und einem Link zum Shop lassen sich die Conversions deutlich erhöhen.
Über einfache und kostenlose Plugins wie WPBook und WordTwit lässt sich der Blog ohne Mehraufwand direkt mit Twitter und Facebook verbinden. Geschriebene Artikel werden in Kurzform automatisch auf der Facebook Pinnwand und bei Twitter veröffentlicht. Ein Link zum Artikel ist dabei ebenfalls enthalten.

Wie komme ich zu meinem Firmenblog?

Nichts leichter als das. Es werden keine Programmierkenntnisse benötigt und die Kosten sind extrem gering. Für wenige Euros im Monat hat man für sein Unternehmen bereits den Grundstock des Social Networking gelegt.
Eine Installation des kostenlosen Blogsystems WordPress ist problemlos auf dem eigenen Webspace möglich. Wer einen noch einfacheren Weg gehen möchte, der mietet sich einen Multipaket bei Alfahosting. Hier lässt sich mit einem einfachen Klick die aktuellste Version von WordPress installieren. Dabei läuft die Installation automatisch und setzt keine Kenntnisse im Bereich der Programmierung oder Serveradministration voraus.
Enthalten ist in dem Multipaket bereits ein mehr als ausreichender Webspace, Email, 2 Domains und vieles mehr. Die sehr einfache Verwaltung ermöglicht zusätzliche Software wie ein Forensystem, Gästebuch, CMS und vieles mehr mit nur einem einzigen Klick. Auch eine direkte Verbindung mit einem Shopsystem ist ohne großen Aufwand möglich.

Titelbild: © Iosif Szasz-Fabian – Fotolia.com

1 Antwort

  1. vintage sagt:

    Da ich vor kurzem gerade einen Online-Shop eröffnet habe, kommt dieser Artikel genau richtig für mich. Ich habe nun einige Firmenblog-Einträge verfasst, war mir aber nie so genau sicher, ob ich da auch wirklich alles “richtig” mache. Zudem ginge mir langsam die Ideen aus, was ich denn so in meinem Blog überhaupt noch schreiben kann oder sollte. Dieser Beitrag hat mir nun neue Inspiration gegeben ! Vielen Dank !

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