Der schnelle Weg zu hochwertigen Backlinks

Backlinks sind nach wie vor ein wichtiges Thema für alle Webseitenbetreiber. Nur kleinste, konkurrenzlose Nischen können es ohne Verlinkung auf die vorderen Plätze der Suchmaschinen schaffen. Dieser Artikel zeigt einen einfachen Weg, um die heißbegehrten Quellen zu finden, ohne dafür kostenpflichtige Tools zu nutzen.

Profis haben natürlich ihre Tools, mit denen sie potentielle Backlinkquellen finden. Diese haben natürlich ihre Berechtigung und sind ab einem gewissen Rahmen auch nicht aus dem täglichen Workflow wegzudenken. Aber gerade zu Beginn einer Selbständigkeit im Internet sind Kosten von 100 Euro und mehr im Monat vielleicht gar nicht tragbar. Unabhängig vom finanziellen Aspekt wissen viele auch gar nicht, woher sie einen Link bekommen können.

linkaufbau

Mögliche Backlinkquellen

Das Internet ist voll mit Empfehlungen für mögliche Backlinkquellen. Da ist von Kommentaren, Foren, Gastartikeln, Linkbaits und vielen anderen Dingen die Rede. Das ist natürlich auch alles korrekt, hilft einem Einsteiger in den meisten Fällen nicht wirklich weiter. Welches Forum ist das richtige und kann einen hochwertigen Backlink liefern? Die gleiche Frage kann man sich auch bei Gastartikeln und den anderen Quellen stellen. Dabei ist die Antwort sehr einfach. Wir fragen jemanden, der es weiß.

Die wichtigsten und hochwertigsten Backlinks auf einem Blick

Jemand der es wissen muss, gibt dieses Wissen allerdings nur selten unentgeltlich weiter. In der Regel ist es die SEO Agentur, die für eine große Webseite die besten Linkquellen findet und dort Backlinks platziert. Diese Agentur können wir natürlich nicht so einfach fragen, aber wir können uns die Backlinks der Kunden ansehen. Vor einiger Zeit war dies noch direkt in den Suchmaschinen möglich. Mit link:www.domain.tld konnte beispielsweise das Linkprofil über Google eingesehen werden. Bei Yahoo war es mit der Eingabe von linkdomain:www.domain.tld in die Suchmaske möglich. Die Ergebnisse waren natürlich nicht vollständig, wie es in der Search Console, den ehemaligen Webmaster Tools, der Fall ist. Es wurden dennoch viele gute Anregungen geliefert. Heute ist es aber immer noch möglich, an eine solche Liste zu gelangen, auch wenn der Weg sich ein wenig verändert hat.

Die Quelle der Backlinkquelle finden
Dieser Satz hört sich schon ein wenig seltsam an, ist dennoch der erste Schritt. Wenn ich einen Blog zu einem bestimmten Thema betreibe, dann gebe ich meine wichtigsten Suchbegriffe über Google ein und schaue, wer die ersten 3 Positionen in den Suchergebnissen belegt. Bei diesen kann davon ausgegangen werden, das sie hochwertige Backlinks haben. Ohne wären sie vermutlich weiter hinten zu finden. Die möglichen Keywords, die zum Auffinden solcher Quellen genutzt werden, sollten zuvor noch über den Keyword Planer von Google oder etwas komfortabler über den Market Samurai auf ausreichende Suchanfragen geprüft werden. Es sollte auch darauf geachtet werden, das als Quelle ein bekannter Anbieter genutzt wird. Es macht keinen Sinn, eine unbekannte Nischenseite als Vorlage zu nutzen. Diese kann bereits mit der nächsten Änderung im Google Algorithmus verschwunden sein. Bei einem großen Brand ist diese Wahrscheinlichkeit eher gering.

Backlinks der Konkurrenz ausfindig machen
Im nächsten Schritt wollen wir natürlich ganz genau wissen, wer auf die Seiten der Konkurrenz verlinkt. Hier können uns verschiedene, kostenlose Angebote behilflich sein. Ich nutze hier gerne die Seite backlinkcheck.com. Dort gebe ich die Adresse der Konkurrenz ein und erhalte eine lange Liste mit potentiellen Backlinkquellen. Eine Wertung dieser verweisenden Seiten gibt es dort natürlich nicht. Da aber ein großer Brand gewählt wurde, kann davon ausgegangen werden, das die Quellen einen entsprechenden Trust besitzen. Wer ein weniger tiefer in die Materie eintauchen möchte, kann sich auch selber überzeugen. Dazu eignet sich der Majestic Site Explorer, über den einige wichtige Kennzahlen ausgegeben werden. Allerdings sollte man dann auch in der Lage sein, diese zu interpretieren. Ein kleines Intro habe ich bereits in diesem Artikel geschrieben. Im letzten Absatz unter der Überschrift So testen wir das Backlink-Profil der Domain befinden sich die wichtigen Informationen.

Backlinks der Konkurrenz nutzen
Im letzten Schritt werden alle Links der Liste der Reihe nach aufgerufen und begutachtet. Sobald die entsprechende Webseite aufgerufen wurde, zeigt sich schnell, ob es sich lohnt, sich um einen eigenen Backlink an dieser Stelle zu bemühen. Ist es ein aktueller Forenbeitrag, kann vielleicht ein eigener Artikel hilfreich sein und verlinkt werden. Allerdings sollte man sich in diesem Forum zuvor in einigen anderen Artikeln engagieren, da es sonst schnell passieren kann, dass der Link direkt wieder gelöscht wird.

Bei Gastartikeln kann der Linkgeber angeschrieben und ein Artikel auch angeboten werden. Arbeit macht eine solche Liste mit Links auf jeden Fall. Backlinkaufbau ist kein Selbstläufer. Wer aber bislang vor dem Rechner saß und nicht wusste, wo er Backlinkquellen finden konnte, hat jetzt ein ausgewogenes Linkprofil vor Augen und kann es nach und nach kopieren.

2 Antworten

  1. business sagt:

    Danke für die hilfreichen Tipps. Hat mir sehr geholfen .
    Kurz und knapp aber alle Infos die man braucht – Weiter so!

  2. Jopen sagt:

    Da ich mit meinem SEO-Latein auf meiner Seite an meine Grenzen gestoßen bin, suche ich nach neuen Anregungen. Mein Ranking ist zwar “regional” in Ordnung, aber deutschlandweit stark verbesserungswürdig. Ich danke dir für deine Mühe. Du hast mir ein paar gute neue Tipps gegeben, die ich umsetzen werde!

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