Backlinkaufbau / Linkbuilding selber betreiben oder outsourcen?

Wir wissen das Backlinks für ein gutes Ranking in den Google SERPs (Search Engine Result Pages) eine sehr hohe Gewichtung bekommen. Google sieht diese Links als Empfehlungen. Auch die verlinkende Seite fließt in die Gewichtung ein. Ist sie themenrelevant oder hat sie einen hohen PageRank, dann ist der Backlink von dort auch mehr wert, als von Seiten, die aus anderen Themenbereichen kommen und einen niedrigeren oder gar keinen PageRank haben. Im zweiteiligen Artikel Linkquellen1 und Linkquellen2 habe ich bereits viele Möglichkeiten gezeigt, wo man Backlinks bekommen kann. Aber diese kommen nicht von alleine. Man muss Zeit investieren, viel Zeit sogar. Themenrelevante Seiten müssen gesucht werden und Kommentare müssen verfasst, Forenaccounts angemeldet und Blogs erstellt werden. Wer diese Zeit nicht selber aufbringen kann oder will, der sollte diesen Artikel weiterlesen.

Welche Vorteile hat es, sich selber um den Linkaufbau zu kümmern?

Wie bei allen Dingen gibt es auch hier Vor- und Nachteile. Diese können marginal sein, aber manchmal auch elementar und über die Zukunft des Projekts entscheiden.

  • Der Finanzielle Aspekt spielt auch hier eine Rolle.
  • Links kommen nicht von alleine. Man kann lange warten, bis der eine oder andere Backlink von alleine kommt oder man beschafft sie sich selber. Gerade am Anfang kommt so gut wie kein Backlink von selbst, da so gut wie niemand die eigene Seite kennt. Da können die Artikel noch so gut sein. Wenn man diszipliniert ist und auch die Zeit aufbringen kann, dann ist es kein Problem im Netz seine Links zu verstreuen. Mögliche Plätze habe ich bereits in anderen Artikeln genannt und ansonsten braucht es “nur” etwas Zeit und kein Geld. Man macht ja alles selber.

  • Die Kontrolle über die Linkqualität bleibt in den eigenen Händen.
  • Wenn man etwas selber macht, dann weiß man natürlich auch was man gemacht hat. Die möglichen Linkquellen können eigenhändig ausgewählt und der Kommentar oder Artikel jederzeit individuell angepaßt werden. Da Google eine sogenannte “Bad Neighbourhood” schlechter oder gar nicht bewertet, kann im Zweifelsfall mal auf einen Link verzichtet werden. Das mach ich zB in Gästebüchern die nicht moderiert werden und dadurch zum Teil tausende Spamkommentare enthalten.

  • Brainstorming, Ideen, Kooperationen, lukrative Anpassungen
  • Erfahrungsgemäß ergeben sich während der Recherche neue Ideen und Kooperationen durch das Lesen in themeverwandten Blogs. Man saugt Inspirationen auf und findet durch Kombinationen neue Nischen, die das eigene Angebot noch lukrativer machen. Sowas passiert natürlich nicht, wenn man sich nicht mit der “Konkurrenz” beschäftigt. Konkurrenz ist sicher nicht das passende Wort, aber ich lass es einfach mal in Anführungszeichen stehen.

Wenn ich mich jetzt aber doch entschieden habe, den Linkaufbau aus den Händen zu geben. Gibt es auch Nachteile, die ich bedenken muß?

Welche Nachteile hat es, wenn ich den Backlink-Aufbau aus der Hand gebe?

  • An erster Stelle stehen natürlich auch hier die Finanzen.
  • Alles was man nicht selber macht, müssen andere erledigen. Und das kostet Geld. Je nach Qualität der Backlinks können das auch mehrere hundert EUR sein. Nach oben gibt es zwar bekanntlich keine Grenzen, aber darüber hinaus bekommt man vermutlich nur noch eine goldene Tastatur zusätzlich.

  • Kontrolle der Linkqualität und Ideenschöpfung bleibt größtenteils außen vor.
  • Ich schreibe hier bewußt größtenteils, da man in gewisser Weise schon die Links beeinflussen kann. Es werden meist Pakete zu festpreisen angeboten, in denen die Menge und die grobe Richtung vorgegeben wird. Also ob es sich um zB Kommentare oder Forenaccounts mit Signaturlink handelt. Der Rest liegt dann in den Händen des Auftragnehmers und man hat letztlich nur noch eine abschließende Kontrollmöglichkeit, steht dann aber schon vor vollendeten Tatsachen. Das Internet vergißt bekanntlich nichts. Weitere Ideen und Anregungen fallen natürlich auch weg, da man sich nicht mit den Seiten anderer Blogs beschäftigt.

  • Der Punkt Datensicherheit ist auch ein großer Nachteil.
  • Da mag man sich erstmal fragen: Welche Daten? Damit sind auch keine persönlichen Daten gemeint. Aber man gibt immerhin ein frisches Projekt, eine frische Idee an fremde Personen. Das können Agenturen sein, die sich bestens im Internetmarketing auskennen und schlimmstenfalls die Idee kopieren und dann auf der Überholspur schnell vorbeiziehen. Man muß natürlich sein Projekt bekannt machen, gar keine Frage. Aber ich persönlich lasse mögliche Konkurrenten solange außen vor, bis sich mein Projekt ein wenig etabliert und einen kleinen Vorsprung hat.

Wie man sieht, es hat alles Vor- und Nachteile. Aber man muss sich für eine Möglichkeit entscheiden. Bestenfalls macht man beides. Immer wenn Leerlauf ist, setzt man selber einen Link und liest dabei auch ein wenig, was die anderen im Netz so treiben.
Wenn ich mich jetzt für den ausgelagerten Backlinkaufbau entschieden habe, wer beschafft mir dann meine Links?

Welche Möglichkeiten gibt es, den Backlink-Aufbau außer Haus erledigen zu lassen?

Viele Möglichkeiten gibt es dafür. Man muß sich nur entscheiden wie professionell der Linkaufbau sein soll und was man bereit ist dafür zu bezahlen. Dann bleiben zwangsläufig nur einige der folgenden Möglichkeiten übrig.

  • Die Mitarbeiter im eigenen Betrieb
  • Das mag sich jetzt ein wenig nach Sklavenarbeit anhören, aber vielleicht stellt man dafür ein kleines Extraeinkommen oder Freizeit in Aussicht. Auch die Mitarbeiter haben etwas davon, wenn es der Firma gut geht.

  • Bekannte, Freunde und Verwandte
  • Für ein paar Euro lassen sich schnell ein paar Menschen aus dem Umfeld finden, die bei ihrem täglichen Surfen im Netz hier und da mal einen setzen und dazu noch ein wenig schreiben.

  • Schüler und Studenten
  • In dieser Gruppe findet man sicher die meisten “Linkspender”. Man muß nur klar umreissen, was man erwartet und was man dafür bereit ist zu zahlen. Eine Vorgabe, in welchen Themenbereichen die Links zu setzen sind, ist hier genauso wichtig, wie auch bei den anderen Punkten.

  • Ebay und andere Auktionen
  • Hier werden immer wieder Angebote eingestellt, die eine gewisse Anzahl an Backlinks für kleines Geld anbieten. Auf eine Dokumentation würde ich aber nicht verzichten und die Bewertung sollte erst nach Kontrolle der Links erfolgen.

  • SEO-Agenturen
  • Hier bekommt man profesionelle Pakete. Der Preis ist hier natürlich idR höher als bei den vorangegangenen Möglichkeiten. Aber bei seriösen Anbietern bekommt man auch entsprechend wertige Links, die dann das eigene Projekt vorantreiben und das Gedlverdienen im Internet überhaupt erst möglich machen.

  • Backlinkverkäufer
  • Es gibt auch Dienste im Internet, die Backlinks verkaufen. Dafür bezahlt man dann nicht eine einmalige Summe. Jeder Backlink kostet, je nach Relevanz, eine feste monatliche Summe. Diese variiert von wenigen Cent bis Euros im 2-stelligen Bereich. Ein Backlinkanbieter ist zB. Backlinkseller.

1 Antwort

  1. Auf lange Zeit gesehen sind nur SEO Agenturen brauchbar, woher soll ein (Beispiel) 16 Jähriger Becker wissen wie ein natürlichen Linkaufbau aussieht?

    Ok, Backlinkseller sind auch gut. Man kann es sich halt selber versauen wenn man zwar konstant 50 Backlinks hat, doch 95% wechseln jeden Monat.

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