Offline-Werbung: Flyer

In diesem Teil der kleinen Artikelserie für Offline-Werbung befasse ich mich mit dem Flyer. Diese Werbeform ist eine der ältesten und auch bekanntesten Arten. Wir werden täglich mit unzähligen Flyern überschüttet und genau darum ist es auch besonders wichtig den richtigen Flyer mit dem richtigen Inhalt zu verteilen. Was muss drin stehen? Welche Größe ist die richtige?

Der Flyer

Mit einem Flyer kann ich viele Informationen und auch Bilder an potentielle Kunden weiter geben. Ein guter Flyer gibt dem Leser auf den ersten Blick die wichtigsten Infos und ggf. auch Preise, die direkt Lust auf mehr machen. Allerdings sollte man das Format nicht anhand des Preises aussuchen. Vielmehr ist hier die Zielgruppe, der Inhalt und die Art der Verteilung entscheidend.

Welche Formate gibt es?

Damit der Flyer auch die Möglichkeit bekommt, seinen Inhalt an den Interessenten zu bringen, ist das Format ein wichtiges Kriterium. Die gängigsten Formate möchte ich an dieser Stelle auflisten.

  • DIN A4
  • Das Standardformat in Briefbogengröße. Je nach Inhalt kann man hier diverse Papiersorten verwenden. Wenn man einfache Flyer mit viel Text einer Zeitung beilegen möchte, dann kann man normales Papier mit einer Stärke von 80 – 135g/m2 nehmen. Je stärker das Papier ist, desto teurer wird es aber auch.
    Möchte man auch Fotos mit guter Qualität abdrucken lassen, dann sollte man 135g/m2 Bilderdruck glänzend benutzen. Man kann natürlich auch mattes Papier nehmen. Das ist allerdings mehr eine Frage des Geschmacks, als der Wirksamkeit des Flyers.
    Wenn man die Werbung von beiden Seiten bedrucken möchte, dann sollte man zum schwereren Papier tendieren, vor allem wenn auch Fotos oder größere Flächen gedruckt werden sollen. Bei einem dünneren Papier kann es leicht passieren, das die Rückseite durchschimmert.

  • DIN A5
  • Hier gilt vom Grundsatz das gleiche wie bei den DIN A4 Flyern. Als Beilage sollte man dieses Format aber nicht unbedingt nutzen, da es dafür zu klein ist und zwischen der anderen Werbung schnell untergehen kann. Zum Auslegen auf einen Tresen bei befreundeten Firmen mit Kundenverkehr sind sie deutlich besser geeignet.

  • DIN Lang
  • Auch wenn viele diese Bezeichnung noch nie gehört haben, so ist es das beliebteste aller Formate. Es hat ein Format von 105mm x 210mm und besteht in aller Regel aus 6 Seiten. Damit ist es ein DIN A4 Format, das 2 mal gefalzt wurde. Hier sollte man mindestens ein Papiergewicht von 135g/m2 nehmen. Ich tendiere allerdings eher zu 170g/m2, damit es einfach edler wirkt. Als Papier kann man hier Bilderdruck matt oder glänzend nehmen. Besonders edel sieht auch ein matt gestrichenes Papier aus. Das gibt es in den Standard-Online-Druckereien allerdings nur selten.
    Für das Falzen (Knicken) gibt es mehrere Möglichkeiten. Die beiden gängigsten sind Zickzackfalz (Ziehharmonika) und Wickelfalz (ineinander geklappt). Der Wickelfalz ist auch mein Favorit.
    Diese Art von Flyer ist sehr universell einsetzbar. Mann kann sie den Leuten in die Hand drücken, kann sie per Post versenden und auch in anderen Firmen auslegen. Wenn man sie dazu noch in einen Acryl-Aufsteller steckt, dann sieht es absolut professionell aus.


Wie muss ein Flyer aussehen?

Bei guten Onlinedruckereien wie MeinDruckportal oder DieDruckerei werden bereits professionelle Vorgaben gemacht, was Papiersorte und -stärke betrifft. Beim Inhalt, also der Werbebotschaft, sollte man sich im Klaren sein, das die gesamte Aktion umsonst sein kann, wenn es nicht professionell gemacht wurde. Hier sollte man sich wirklich überlegen, ob man nicht lieber einen Profi an die Gestaltung setzt. Mann kann es natürlich auch selber machen, wenn man über entsprechende Layoutprogramme wie Corel Draw, Adobe Illustrator oder das kostenlose Inkscape verfügt.
Hier gilt das gleiche, wie bei den Visitenkarten: Weniger ist Mehr.
Die Titelseite sollte optisch ansprechend sein und sofort eine erste Information über den Inhalt vermitteln. Am besten arbeitet man hier mit professionellen Bildern, die man zum Beispiel sehr günstig bei Fotolia bekommt. Von dort beziehe ich auch die meisten Fotos.

Der Inhalt muss natürlich alle wesentlichen Informationen enthalten. Das kann sowohl als Aufzählung oder Fließtext erfolgen. Auch hier sollte man mit Bildern auflockern. Als Anregung darf man sich ruhig Flyer von anderen Firmen ansehen.
Die Texte sollte nicht zu lang sein, da der Betrachter keinen Roman erwartet. Als Schriftgröße kann man hier, abhängig von der Schriftart, 8pt bis maximal 12pt benutzen. Auch sollte man sich auf eine Schriftart beschränken und nicht mehrere durcheinander würfeln. Auf die Rückseite gehören alle Kontaktinformationen. Man sollte hierbei natürlich die richtige Seite erwischen, die abhängig vom Falz ist.

Mit diesem Artikel haben wir die Standard-Werbung abgedeckt. Im nächsten Artikel wird es interessant, dann geht es um die Fahrzeugbeschriftung und deren Möglichkeiten.

2 Antworten

  1. Interessanter Artikel, hierzu habe ich auch einen verfasst. Es ist also durchaus möglich aus der SEO Sicht von Offline Werbekampagnen zu profitiere. Abgesehen von den direkten Kunden die daraus entstehen.

    Grüße

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