So profitieren junge Gründer von erfahrenen Unternehmern

Junge Gründer sind oft Feuer und Flamme für ihre Idee. Mit Leidenschaft und Motivation wollen sie mit dieser das Rad neu erfinden oder gar die Welt verändern: sie zu einem besseren, schöneren und komfortableren Ort machen. Einige Firmengründer haben weniger ambitionierte Ziele, sie wollen einfach nur unabhängig sein und den Traum der beruflichen Selbstständigkeit leben. Die Start-up Kultur ist nicht nur im Silicon Valley und im Big Apple New York in aller Munde, sondern auch längst bei uns angekommen. Vor allem in den deutschen Großstädten hat sich in den letzten Jahren einiges in der Start-up Szene bewegt und so sind zahlreiche Ideen geboren, erste Unternehmen entstanden und auch namhafte Business Angels sowie Venture Capital Unternehmen strecken ihre Fühler aus, um junge Gründer zu unterstützen und infolgedessen von deren finanziellen Erfolg zu profitieren.

Der Unterschied zwischen jungen Gründern und ihren Start-ups und etablierten Unternehmern mit ihren Betrieben ist oft darin zu finden, dass bei jungen Unternehmen viel mehr noch geforscht und experimentiert wird; der große Profit steht erstmal nicht im Fokus. Gründer sind oft neugieriger und offener zu beobachten, in welche Richtung sich ihre eigentliche Idee noch entwickelt. Manche mögen das Kindlichkeit und Naivität nennen, doch zweifelsohne lässt dies ein agileres Vorgehen zu.

Unternehmer und Manager in etablierten und traditionellen Unternehmen proklamieren eine ganz andere Herangehensweise – das müssen sie in den meisten Fällen auch, denn steht das wirtschaftliche Denken und der ökonomische Erfolg maßgeblich im Vordergrund. Oftmals ganz streng werden innerhalb von Unternehmen die Projekte nach strukturierten Prozessen durchgeführt, immer mit Blick darauf, dass am Ende der vorgegebenen Projektzeit das Ziel mit dem verfügbaren Budget auch erreicht oder das Projekt entsprechend für gescheitert erklärt und abgebrochen wird.

Ist dann bei einem Start-up die Idee geboren und sind die ersten wichtigen Grundsteine gelegt, wird dann oft eine finanzielle Unterstützung zum Wachstum und die Erfahrung von Unternehmern und Fachkräften vor allem im strategischen Bereich unabdingbar. Dabei können junge Gründer stark von erfolgreichen Unternehmer profitieren. Anbei eine kurze Vorstellung einiger Persönlichkeiten.

facebook – das größte soziale Netzwerk: Werfen wir nur einen kurzen Blick auf das einstige Start-up. Ins Leben gerufen wurde facebook von Mark Zuckerberg und seinen Kommilitonen Dustin Moskowitz, Chris Hughes, Eduardo Saverin sowie (dem Mitgründer der Musiktauschbörse Napster) Sean Parker, der das Team als Berater in den Anfängen unterstütze.

Sean Parker, der bereits erste unternehmerische Erfolge vorweisen konnte, wurde schnell Zuckerbergs Mentor. Von da an nahm das einstige agile und noch spielerische Start-up, was in seinen allerersten Zügen weniger an das heute bekannte und weltweit größte soziale Netzwerk erinnerte, seinen Lauf. Sean Parker übernahm großen Einfluss und wurde schnell zur treibenden Kraft. Der Mentor war bekannt für sein wirtschaftliches Denken und sagte einst zu Mark: „Eine Million Dollar ist nicht cool. Weißt du, was cool ist? Eine Milliarde!“ Er war es dann auch, der Mark Zuckerberg mit dem bekannten Silicon Valley Gründer und Investor Peter Thiel zusammenbrachte, der facebook mit seinen finanziellen Mitteln und Möglichkeiten maßgeblich zum Erfolg verholfen hat. Dies zeigt deutlich, wie wichtig und wirkungsvoll das Zusammenspiel beider Welten sein kann.

Auch Politgrößen wie Donald Trump wurden nicht gleich als Präsident der USA geboren, sondern waren vorher erfolgreicher Unternehmer. Trump, der einst von seinem Vater 1 Millionen Dollar an die Hand bekam und damit die Welt erobern wollte, hat mittlerweile zweifelsohne sein Ziel erreicht. Populistische Reden und zahlreiche öffentliche Auftritte in sozialen Online-Netzwerken wie Twitter und der WWE (World Wrestling Entertainment) zeichneten seinen Weg. Trumps Steckenpferd und unternehmerische Erfolge waren neben der erfolgreichen TV Show „The Apprentice“ vor allem Immobilien und Casinos, die ihm zu großem finanziellen Reichtum verhalfen. Hier gesellt sich Donald J Trump zu einer illustren Truppe an Unternehmern, von denen vor allem Steve Wynn und Sheldon Adelson bekannt sind. Sie alle waren namhafte Besitzer und Investoren im Immobilien- und Casino-Bereich, die damit große Erfolge erzielen konnten und so Reichtum anhäuften.

Mittlerweile ist das Potenzial und die wirtschaftliche Bedeutung von Start-ups auch in der Politik und bei unserer aktuellen Bundeskanzlerin angekommen. Es tut sich also etwas in diesem Bereich, auch wenn sicher noch nicht stark genug. Durchaus positiv zu bewerten ist die Entstehung zahlreicher Möglichkeiten und Events, bei denen junge Gründer auf etablierte und erfolgreiche Unternehmer treffen und es beim Networking zum kreativen Austausch kommt. Lernen und profitieren können beide Welten voneinander: die jungen Gründer ziehen oft entscheidende Vorteile vom Kapital und der Erfahrung der erfolgreichen Unternehmer und diese profitieren ihrerseits von der Kreativität und den agilen sowie modernen Arbeitsweisen junger Start-ups – vollkommen losgelöst von starren Strukturen.

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