Professionelles Arbeiten mit dem iPad – Texte erfassen, programmieren und Bilder bearbeiten

Das iPad hat zweifelsfrei die Landschaft der Tablet PCs salonfähig gemacht. Neben den vielen Möglichkeiten, die das kleine Gerät bietet, kann man es aber auch zur Arbeit nutzen. Dabei geht die Anwendung weit über einen kleinen, nebenbei erstellten Text hinaus. Was man genau mit dem iPad anstellen kann und wie es sich dabei schlägt, beschreibt dieser Artikel.

Foto: apple.com  

 

Mit dem iPad programmieren und Texte erfassen

Das iPad eignet sich sowohl zum Erfassen von längeren Texten als auch zum Programmieren. Mit den richtigen Apps hat bekommt man hier mächtige und auch komfortable Werkzeuge an die Hand, für die auch Syntax-Highlighting kein Problem ist. Im Folgenden stelle ich die Apps vor, die ich selber benutze, wenn ich Änderungen an Webseiten oder Blogs vornehme, ohne einen PC zu Hilfe zu nehmen.

Textastic Code Editor

            

Dieses mächtige Tool verbindet sich direkt über FTP mit der Webseite. Wenn ich eine Datei verändern möchte, dann lade ich sie auf das iPad und nehme alle nötigen Änderungen vor. Durch das hervorragend funktionierende Syntax-Highlighting habe ich keinen wirklichen Unterschied zum Rechner und kann auch komplexere Programmierungen durchführen. Es werden dabei mehr als 80 unterschiedliche Programmiersprachen unterstützt. Mit dabei sind HTML, XML, Markdown, Objective-C, C++, PHP, Perl, Python, SQL, JavaScript, CSS, Shell-Skripte u.v.m.


 

Gusto – Code Editor und FTP Client

         

Dieses Tool ist nicht minder mächtig, als die vorangegangene App. Bis vor Kurzem musste ich hier allerdings noch ohne Syntax Highlighting auskommen, was bei längeren Scripten natürlich recht mühselig war. Das hat sich aber zum Glück mit dem letzten Update auch geändert. Die Besonderheit bei dieser App liegt in der Projektverwaltung. Wer nicht nur eine Internetpräsenz pflegt, der möchte sicher nicht auf eine solche Funktion verzichten.


 

WordPress

                           

Da meine Blogs alle auf WordPress basieren, ist natürlich auch die entsprechende App auf meinem iPad. Hier arbeite ich aber ehrlich gesagt lieber direkt in meinem Blog auf der Webseite, da der Screen vom iPad dafür definitiv groß genug ist und ich dort auch meine eigenen Formatierungen und Quicktags habe, die mir die Arbeit sehr erleichtern. Wer es aber eher schlich und aufgeräumt mag, der wird gerne mit dieser Universal-App arbeiten. Auf dem iPhone hat sie den großen Vorteil, das man dort auch schnell mal die eine oder andere Änderung an einem Blog vornehmen kann, ohne sich mit dem kleinen Display auf der Webseite zu quälen.

 

Grafische Bearbeitung auf dem iPad

Zu einer guten Webseite oder einem Blog gehören natürlich auch Bilder. Spätestens hier musste immer der Rechner angeschaltet werden. Zugegeben, die meisten Bilder bearbeite ich natürlich auf meinem Mac. Aber für einen kleinen Artikel zwischendurch geht das durchaus auch mit dem iPad. Sofern man die richtigen Apps installiert hat, kann man auch deutlich mehr als Bilder drehen und zuschneiden.

Photogene für iPad

            

Natürlich darf man hier keine Funktionsvielfalt erwarten, wie man sie vom Rechner gewohnt ist. Aber für die einfache Bildbearbeitung ist diese App hervorragend geeignet. Zuschneiden, Filter, Farb- und Helligkeitsbearbeitung sind für dieses Tool kein Problem. So lässt sich auf der Couch schnell ein Artikel mit den vorangegangenen Apps schreiben, die eine oder andere Änderung an der Webseite vornehmen und das ganze dann noch mit Bildern unterlegen.


 

Snapseed

                           

Auch dieses Tool ist hervorragend zum Bearbeiten der eigenen Fotos geeignet. Besonders wenn man seine Bilder partiell bearbeiten möchte, zeigt diese App ihre Stärken. Der Entwickler ist dem einen oder anderen vielleicht durch seine Plugins für den Photoshop bekannt.

Wie man sieht, kann man auf dem iPad durchaus mehr machen, als nur seine Webseiten und Projekte ansehen. Es ist für eine Weile durchaus möglich, die komplette Arbeit auf dem iPad zu erledigen, falls der Rechner mal defekt sein sollte. Auch im Urlaub lassen sich so immer noch Arbeiten erledigen, die man nicht liegen lassen kann. Immerhin hat ein Selbständiger nicht wirklich Urlaub. Ich nutze mein iPad jedenfalls sehr oft, um damit zu arbeiten.

1 Antwort

  1. 25. November 2011

    […] mit seinem iPad professionell zu arbeiten, der sollte sich den Artikel einmal durchlesen. Auch in diesem Artikel habe ich einige sehr nützliche und professionelle Apps […]

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