Meine Blogpyramide für interessanten Content

Was könnte das sein – eine Blogpyramide? Es hat schon mal nichts mit den alten Ägyptern zu tun. Auch ein Wettbewerb oder ein Online-Spiel ist nicht damit gemeint. Der eine oder andere kennt die Darstellung einer Pyramide vielleicht aus der Ernährung. Und das gleiche Prinzip möchte ich auf einen Blogbeitrag anwenden. So wie man in der Pyramide eine gesunde und ausgewogene Ernährung darstellen kann, so kann man auch einen Blogbeitrag mit all seinen Inhalten beschreiben.

Welche Inhalte sollten in einem Beitrag vorhanden sein?

Bevor eine Pyramide und eine Gewichtung erstellt wird, möchte ich zuerst einmal zusammentragen, aus welchen Teilen ein guter Artikel bestehen sollte.

  • Themenrelevante Nachrichten, Informationen, Tutorials
  • Das ist im Grunde die Basis des Blogs, also das was den Blog ausmacht. Aus diesem Teil besteht sicher auch der Großteil des gesamten Textes. Aber reine Fachinformationen sind nicht alles. Ein solcher Blog wäre sehr trocken und vermutlich nicht sehr erfolgreich.

  • Persönliche Meinungen, Analysen und Statements
  • Der Blog lebt von seinem Blogger. Und dieser bringt nicht nur sein Fachwissen über das Thema des Blogs ein, sondern auch sich selbst. Die Art wie er die Informationen vermittelt und was er von sich und seinen Gedanken dazu preisgibt sind ebenso wichtig wie die Information. Kaum ein Blogger hat ein Exklusivrecht auf irgendeine Meldung und wird nur einer von vielen sein, der die Informationen über seinen Blog an die Leser weiter reicht. Also können die Leser auch jeden beliebigen anderen Blog besuchen. Aber das machen Stammleser nicht. Und der Grund warum sie das nicht machen, liegt darin, das sie sich mit der persönlichen Meinung des Bloggers identifizieren und sich unter Gleichgesinnten fühlen. Da der Mensch nun mal ein Herdentier ist, ist das ein sehr wichtiges Kriterium. Das jemand sich in die Anonymität des Internets zurück zieht, heißt nicht, das er keine gleich denkende Gesellschaft benötigt. Das bringt uns zum nächsten Punkt, der diesem recht ähnlich ist.

  • Der private Blogger
  • Dieser Teil ist natürlich von der Gewichtung bei weitem nicht so hoch, wie die anderen Bereiche. Aber er ist sozusagen das Sahnehäubchen, das i-Tüpfelchen. Wenn man persönliche Dinge von sich preisgibt, dann ist man nicht mehr der anonyme Blogger. Man wird Mensch und man wird Freund. Das ist für eine langfristige Bindung von Lesern ein sehr wichtiger Punkt. Natürlich bedeutet das nicht, das jede kleine Erkältung propagiert wird oder man sein Verhältnis zur Schwiegermutter offen legt. Man verhält sich im Grunde ähnlich wie den normalen und realen Bekannten gegenüber. Dort fällt einfach mal der Satz: “Heute geht es mir nicht so gut” oder “Über dieses und jenes Thema rede ich besonders gerne”. Das mag sich nach wenig, vielleicht sogar nach nichts anhören. Aber es gibt persönliche Gefühle preis, die über die Meinungen und Statements des vorherigen Punkts eindeutig hinausgehen. Dadurch wird ein Blog zu einer warmen Umgebung in die man gerne wieder herein schaut.

  • Produkte, Empfehlungen, Werbung
  • Das ist ein Bereich, der nur zum Teil für den Besucher interessant ist. Aber er gehört einfach dazu. Produkte und Empfehlungen sind dabei noch für beide Seite interessant, sofern die vorherigen Punkte Berücksichtigung finden. Eine Empfehlung eines Produktes ist für den Besucher interessant, weil er danach gesucht hat und vielleicht Entscheidungshilfen braucht. Für den Blogger ist es auf zwei Arten interessant. Zum einen kann er seine Erfahrung und sein Wissen weitergeben und zum anderen verdient er damit auch ein wenig (oder mehr) Geld. Die Werbung ist im Grunde nur für den Blogger wichtig, da mit ihr die Kosten und auch Gewinne eingespielt werden können. Für die meisten Besucher ist sie eher lästig und daher sollte man nicht übertreiben und möglichst gezielt werben.

  • Philosophie, Ausblicke und theoretische Gebilde
  • Der Mensch ist von Natur aus neugierig. Es reicht meist nicht aus, die Information weiterzugeben, sie zu analysieren, mit eigener Meinung zu versehen und zu monetarisieren. Es fesselt einen Leser, wenn er einen Blick in die mögliche Zukunft bekommt. Was erwartet ihn jetzt durch die neuen Informationen, welche Folgen können die Ereignisse hinter den Informationen haben? Es ist, kurz gesagt, ein Blick in die Zukunft, auch wenn man das beim Lesen des Artikels nicht so wahrnimmt. Der Leser bekommt nicht nur eine Meldung, sondern auch etwas, das er woanders nicht zu lesen bekommt. Er wird neugierig, bekommt eine Erwartungshaltung und kommt wieder.

Jetzt haben wir die wichtigsten Bestandteile eines Artikel zusammengetragen. Wie sieht jetzt die Pyramide aus? Welche Gewichtung haben die Teilbereiche?

Meine Blogpyramide oder auch Contentpyramide

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