Existenzgründung mit einer Vorratsgesellschaft

Zur Existenzgründung bedarf es einer Geschäftsidee, deren Umsetzung erfolgversprechend ist. Der erste Schritt des angehenden Unternehmers sollte die Teilnahme an einem Existenzgründungsseminars sein, was vom Bundesministerium der Wirtschaft gefördert wird. Bevor sich der Existenzgründer auch mit der Möglichkeit der GmbH Gründung mit Foratis-Vorratsgesellschaften widmet, ist ein Überblick über die Herangehensweise an das Unterfangen sehr wichtig.

Damit bei der Existenzgründung nicht nach kurzer Zeit schon Schiffbruch erlitten wird, müssen Fragen zu den Anforderungen unterschiedlichster Art bis hin zu den betriebswirtschaftliche Fragen und Finanzierung der Unternehmensgründung geklärt werden. Für den Existenzgründer ist die beste Gesellschaftsform die GmbH, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Vorteil dieser Gesellschaftsform ist die Beschränkung der Haftung

Die GmbH ist bei risikoreichen und unsicheren Geschäften die beste Gesellschaftsform. Die GmbH Gründung mit einer Foratis-Vorratsgesellschaft ist für den Existenzgründer der einfachste Weg, schnell und kostengünstig eine GmbH mit einem individuellen Gesellschaftsvertrag zu gründen. Jede natürliche geschäftsfähige Person, die volljährig ist, kann eine GmbH gründen, wenn keine medizinisch oder gerichtlich festgestellten Einschränkungen vorliegen. Die GmbH entsteht mit dem Eintrag ins Handelsregister. Vorher wird zwischen mehreren Gründungsphasen entschieden. Wenn alle Bedingungen zur Gründung einer GmbH erfüllt sind und das Stammkapital von 25000 € aufgebracht sind, kann die GmbH Gründung mit Foratis Vorratsgesellschaften gestartet werden. Alle Formalitäten zur Gründung der GmbH wurden vom Finanzdienstleister bereits erbracht und die Gründungsphase kann mit dem Abschluss eines Gesellschaftsvertrags beendet werden. Diese Vorratsgesellschaft ist mit einer GbR gleichzusetzen.

Die Fortführung der GmbH Gründung mit Foratisgesellschaften erfolgt mit der zweiten Gründungsphase, die bis zur Eintragung in das Handelsregister dauert. In dieser Phase wird das Unternehmen als Vor-GmbH bezeichnet. Die Haftung erfolgt in dieser Phase durch den Gesellschafter persönlich aber sobald die GmbH entstanden ist, gehen die Verbindlichkeiten der Vor-GmbH in die GmbH über.

3 Antworten

  1. Hm, ja, informativer Artikel, aber objektiv ist er nicht. Schließlich gibt es nicht nur Foratis, sondern es sind doch noch zahlreiche andere alteingesessene Unternehmen in diesem Bereich tätig, etwa COFA (http://www.cofa.de/) und einige andere.

    Und wenn man in eine Suchmaschine Begriffe wie „Vorratsgesellschaften“ oder ähnliches eingibt, erscheinen Dienstleister wie Sand am Meer. Nicht alle wirken Vertrauen erweckend, muss ich sagen. Richtig seriös kommen mir nur eine Handvoll Unternehmen vor. Da sollte man also, wenn man vorhat, ein Unternehmen zu gründen, sich ausgedehnt informieren und auf jeden Fall Existenzgründer-Seminare der IHK besuchen, wie ja in dem Artikel auch gesagt wurde.

  2. Jörg sagt:

    Im Grunde sollte man alle Vor- und Nachteile einer Rechtsform überprüfen, bevor man eine davon wählt. Die direkten Vor- und Nachteile sind aber auch noch nicht alles, denn manche Gesellschaftsformen können nicht alleine gegründet werden.

  3. Finde auch, so eine wichtige Entscheidung wie die der Rechtsform sollte man nicht einfach so aus dem Bauch heraus treffen. Das verlangt lasnges abwängen, nachdenken und nicht schlussendlich rechnen!

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