Sicherheitsmaßnahmen für Kryptowährungen: Sind Kryptowallets sicher genug und was ist zu beachten?

Wer eine Kryptowährung erwirbt, muss diese im Anschluss daran, an einem sicheren Ort aufbewahren. Hierfür bietet sich die sogenannte Kryptowallet an. Hierbei handelt es sich um eine virtuelle Geldbörse, in der sich die Kryptowährung Ihrer Wahl lagern lässt. Allerdings mussten sich Anwender in der Vergangenheit hier mit einigen Sicherheitslücken herumschlagen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wodurch sich E-Wallets auszeichnen und worauf Sie bei der Auswahl derselben achten sollten. Dadurch ist es Ihnen möglich, bis zu 200 Euro pro Tag zu verdienen.

Quelle: Pixabay / mohamed_hassanPixabay-Lizenz

Dadurch zeichnen sich Kryptowallets aus

Mittlerweile stehen Investoren viele Arten von Wallets für das Verwahren ihrer Kryptowährungen zur Auswahl. Grob findet hier eine Unterscheidung zwischen Hot- und Cold-Storage statt. In erstgenannte Kategorie fallen Produkte, die stets mit dem Internet verbunden sind. Diese Aufbewahrungsorte haben den Vorteil, dass Sie bei Bedarf jederzeit an Ihre Coins kommen und diese für den Handel freigeben können. Allerdings ist das virtuelle Geld auch anfälliger für Hackerangriffe.

Cold-Storages bauen entweder nur selten oder gar keine Verbindung zum Internet auf. Diese Wallet ist an das jeweilige Endgerät gebunden. Sie eignet sich eher für das langfristige Lagern der Kryptowährung. Sie gelten als sicher vor Hackerangriffen.

In diesem Kontext ist auch die Hardware Wallet zu erwähnen. Diese ähnelt in ihrer Funktionsweise dem USB-Stick. Der Zugang zur virtuellen Währung findet also über ein externes Gerät statt. Soll eine Transaktion stattfinden, ist es notwendig, die Wallet mit dem Blockchain-Netzwerk zu verbinden.

Eine weitere, etwas weniger oft genutzte Art der Kryptogeldbörse stellt die Paper Wallet dar. Wie der Name bereits verrät, besteht sie aus Papier. Auf ihm befindet sich der Zugangscode zu den Kryptowährungen, wobei dieser so einfach vom Netz genommen wird. Es ist also unmöglich, diese Wallet zu hacken. Allerdings ist beim Umgang mit ihr Vorsicht geboten. Geht das Papier verloren, ist es Ihnen nicht mehr möglich, auf Ihre Coins zuzugreifen.

Auf mehrere Wallets setzen

Wer beim Verwahren von Kryptowährungen die Sicherheit maximieren will, der sollte die Coins auf mehrere Wallets aufteilen. Denn genauso wie bei Fiat-Geld auch, ist es unklug, das gesamte Vermögen an einem Ort zu lagern. Mit dieser Vorgehensweise streuen Sie das Risiko, wobei Sie sich gleichzeitig vor einem Totalverlust schützen.

Welche Krypto-Geldbörse ist die Richtige?

Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Es kommt in diesem Fall immer auf das individuelle Investitionsziel an. Kaufen Sie Kryptowährungen beispielsweise ausschließlich, um sie langfristig zu lagern, können Sie sich auf die Hardware- und die Paper-Wallet beschränken.

Anders verhält es sich, wenn Sie virtuelle Währungen regelmäßig für Transaktionen einsetzen wollen. In diesem Fall sind Sie mit Hot-Storages besser beraten. Mit ihnen können Sie auf Krypto-Börsen jederzeit in den Handel einsteigen. Wichtig ist hierbei aber ebenfalls, dass Sie nicht Ihr gesamtes Guthaben auf der Online-Wallet lagern.

Fazit – die richtige Wallet finden

Ganz gleich, ob Sie langfristig in Kryptowährungen investieren oder die Coins für schnelle Transaktionen einsetzen wollen – lagern Sie diese in einer Wallet. Die virtuelle Geldbörse steht Ihnen mittlerweile in unterschiedlichen Ausführungen zur Verfügung. Machen Sie sich mit den Verfügbaren Optionen und deren Eigenschaften vertraut. So ist es Ihnen möglich, das virtuelle Geld gemäß Ihrem Anlegerverhalten zu lagern. Setzen Sie außerdem nicht alles auf eine Karte – teilen Sie Ihr Krypto-Vermögen stets auf mehrere Geldbörsen auf. So schützen Sie sich effektiv vor einem Totalverlust.

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