Wie wirbt und verkauft man in Sozialen Netzwerken wie Facebook?

Man kommt einfach nicht um das Thema Soziale Netzwerke herum. Immer wieder wird man damit konfrontiert und macht sich zwangsläufig Gedanken, wie man sie für die eigene Werbung und den Vertrieb effektiv nutzen kann. Facebook zählt hier sicher mit zu den Größten in diesem Bereich und auch die dort vorrangig aktive Altersgruppe gehört zu den Interessantesten in der Werbung.

Der Anfang

Für die meisten Unternehmen ist die Produktbewertung besonders interessant. Wenn diese dazu noch einen Empfehlungscharakter hat, dann ist sie nahezu unbezahlbar. Genau das ist es, was unter anderem in den Sozialen Netzwerken passiert. Hier kommunizieren potentielle Kunden nur sehr selten anonym und verpacken die Empfehlung zumeist noch in eigene Erfahrungen. Da verwundert es nicht, das gerade Online-Shops ihre Produkte hier platzieren möchten.

Die große Frage ist nun aber, wie man das in der Praxis umsetzen soll. Mit diesem Thema befasst sich auch die Titelstory der aktuellen Ausgabe (Nr. 95, September 2011) des Fachmagazins INTERNETHANDEL. Hier geht es um Begriffe wie F-Commerce, wobei das “F” kein Tippfehler ist. Vorab wird allerdings die grundsätzliche Funktionsweise von Facebook erklärt, sodass auch Neueinsteiger die Möglichkeit haben, alle angesprochenen Schritte umzusetzen.
Der Artikel ist sehr umfangreich und beschäftigt sich nicht nur mit den Fanpages und Gruppen. Vielmehr geht man richtig ins Detail und bespricht die möglichen Werbeformen, mit denen man direkt an die Nutzer herantreten kann. Ein zentraler Punkt sind hier die Facebook Ads.

Nach der Theorie kommt die Praxis

Hat man sich mit den theoretischen Details vertraut gemacht, geht es zur Praxis. Eine eigene Fanseite muss erstellt werden. Wie das genau funktioniert erklärt der Artikel Schritt für Schritt. Natürlich ist die eigene Seite nicht alles. Gerade zu Beginn kennt sie niemand und dadurch kann hier auch keine Kommunikation entstehen.
Hier kommen dann noch die Gruppen ins Spiel. Besonders fremde Gruppen sind wichtig, da sich hier bereits Nutzer tummeln. Für die richtige Kommunikation gibt es einige Tipps und Tricks, mit denen man den richtigen Umgang erlernen kann und dadurch auf seine eigenen Seiten aufmerksam macht. Dabei sollte das ganze natürlich in einem zeitlich akzeptablen Rahmen geschehen und auch den Kostenrahmen nicht sprengen.

Hier angelangt stellt sich natürlich die Frage, wie man seine eigenen Produkte direkt auf Facebook anbietet. Dafür gibt es wieder mehrere Möglichkeiten, die im ausführlichen Artikel von INTERNETHANDEL.de ebenfalls behandelt werden. Von kleinen, kostenlosen Optionen bis zum kostenintensiven Web-Shop direkt auf Facebook wird hier alles detailliert behandelt.

Zusätzlich zur sehr ausführlichen Titelstory gibt es selbstverständlich noch weitere interessante Themen. Neben den Interviews erfolgreicher Unternehmer kommt ein besonders erwähnenswerter Artikel aus dem rechtlichen Bereich. Als Blogger oder Affiliate lebt man in ständiger Angst vor Abmahnungen. Fotos stehen hier vermutlich ungeschlagen an erster Stelle. Die Fachanwältin Sabine Heukrodt-Bauer beschreibt in einem sehr interessanten Artikel, was es mit den Bildern auf sich hat, die man als Amazon Partner nutzen kann. Entgegen der allgemeinen Annahme kann es hier durchaus zu Abmahnungen kommen, wenn man fremde Amazon Bilder nutzt. Darunter versteht man Bilder, die für Produkte bei Amazon gespeichert wurden und innerhalb des Fotos Elemente oder Logos des Urhebers beinhalten. Eine auf diesem Hintergrund basierende Abmahnung wurde bereits von einem Landgericht bestätigt.

Titelfoto: INTERNETHANDEL.de

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