Einkauf leicht gemacht: Wie importiert man Produkte aus China?

Oft hat man den einen oder anderen Händler bei eBay gefunden, der interessante Waren zu extrem günstigen Preisen verkauft. Hier stellt man sich die Frage, wie sich dabei noch Gewinne erwirtschaften lassen. Große Versandhändler importieren ihre Waren oftmals aus China. Diese Möglichkeit des Einkaufs ist aber auch für kleinere Online-Händler interessant und praktikabel. Wie das geht und was es zu beachten gilt, beschreibt dieser Artikel.

Es heißt nicht ohne Grund, das meiste Geld wird im Einkauf verdient. Allerdings ist es im Inland nicht immer möglich, die Produkte zu konkurrenzfähigen Preisen einzukaufen. Viele der Großhändler und Importeure beziehen die Waren selber aus China und wollen natürlich auch Gewinne machen. Je mehr Händler zwischen mir und meinem Produkt sitzen, desto mehr Aufschläge gab es auf den Ursprungspreis. Um selber konkurrenzfähig zu bleiben macht es natürlich Sinn, die Zwischenhändler zu überspringen und direkt in China seine Waren zu ordern.

Gerade hier haben die meisten Online-Händler eine große, oft nicht unberechtigte Angst, vor den Problemen und Barrieren, die sich ergeben können. Hier sind rechtliche Dinge ebenso zu beachten, wie sprachliche Barrieren. Der eine oder andere Händler hat sicher schon einmal in China bestellt und sich eingangs über den niedrigen Preis gefreut. Einige Wochen später kam dann ein Brief vom zuständigen Zoll, das die Ware abgeholt werden kann. Dort müssen dann Belege und Rechnungen vorgelegt werden und der gesamte Einkauf wird mit Gebühren und Einfuhrumsatzsteuer belegt. So wurde aus dem Schnäppchen schnell ein Reinfall und im schlimmsten Fall sogar ein finanzielles Fiasko.

In der aktuellen Ausgabe (Nr. 97, 11/2011) bietet das Online-Magazin INTERNETHANDEL eine leicht verständliche Anleitung, mit der auch Einsteiger ihre Produkte in China ordern und mit höheren Gewinnen verkaufen können. Beleuchtet wird hier die gesamte Planung, die auch einen Besuch der größten chinesischen Handelsmessen einschließt. Ein derartiges Vorhaben sollte natürlich nicht ohne die entsprechende Vorplanung realisiert werden. Wichtige Punkte sind die Reisevorbereitungen, Kontaktaufnahme und Auftragserteilung. Vielleicht verbindet der eine oder andere diese im Grunde geschäftliche Reise auch mit einem schönen Urlaub im Reich der Mitte.

Neben den vielen nützlichen Tipps rund um den Import aus China gibt es auch in dieser Ausgabe wieder zahlreiche Themen aus dem E-Commerce. Dabei geht es auch um der Verkauf seiner Waren und Dienstleistungen außerhalb von Shops und Auktionen. Auch in sozialen Netzen lassen sich durchaus Verkäufe erzielen. Da auch in diesem Jahr ganz plötzlich wieder Weihnachten vor der Tür steht, wird dieses Thema und seine Auswirkungen auf den Online-Handel ebenfalls in der aktuellen Ausgabe behandelt. Hier ist es natürlich wieder sehr interessant zu sehen, nach was die Kunden gerade in der weihnachtlichen Zeit bei eBay suchen. Je mehr man sein Angebot auf die Nachfragen der Kunden ausrichtet, desto mehr verkauft man letztlich auch.
Diverse weitere Themen wie TV-Werbung, 1 Million Bewertungspunkte bei eBay und das Amazon Logistik-System runden die aktuelle Ausgabe noch ab. Wer einfach mal hereinschnuppern möchte, kann auch eine Leseprobe bestellen.

Bild: INTERNETHANDEL.de

1 Antwort

  1. Mark sagt:

    Wer direkt in China einlaufen möchte sollte auch immer eine Parallel Recherche auf Taobao dot com durchführen. Man bekommt schnell einen Einblick in die lokalen Preise und findet auch oft Hersteller dort. Nachdem Taobao Chinesisch ist muss man sich google translate oder anderen Tools (FF hat Chinesisch Translation Add Ons) bedienen, aber es lohnt sich. Für den Versand gibt es diverse Agenten, oder wenn man einen Handelspartner in Asien jat, kann man sich die Produkte auch dort hin senden lassen. Viel Erfolg !

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