Bloggen als Einnahmequelle: Wie wichtig ist das Geld?

Der aktuelle Webmaster Friday hat eine interessante Frage aufgeworfen, die sich jeder Blogger früher oder später stellen muss. Der erfolgreiche Onliner hat sich diese Frage idealerweise bereits im Vorfeld gestellt. Aber nicht immer stehen finanzielle Aspekte beim Bloggen im Vordergrund.

Ist Geld für einen Blogger wichtig?

Vermutlich kann man diese Frage mit Ja beantworten. Selbst wenn ein Autor nicht reich werden möchte, so freut er sich doch sicher über ein kleines Taschengeld. Auch die Kosten sollten bei den Meisten eingespielt werden. Hier werden in der Regel die Serverkosten an erster Stelle genannt. Das heißt also, Geld ist wichtig, nur die Menge variiert.

Kann man den Erfolg am Geld messen?

Ich glaube, diese Frage kann man mit nein beantworten. Erfolg ist eine persönliche Wahrnehmung und nicht jeder assoziiert diese mit viel Geld. Erfolg können also auch eine bestimmte Anzahl an Kommentare oder Feed-Abonnenten sein. Die Menge der Stammleser kann ebenso ein Maßstab für Erfolg sein. Hier sieht man ganz klar, das Geld nur einen Teil der Erfolgsfaktoren ausmacht.
Aber ich denke auch, das ich mich nicht allzu weit aus dem Fenster lehne, wenn ich behaupte, das den meisten das Geld sehr wichtig ist und sie auch viel Geld verdienen möchten.

Beeinflusst das Geld den Weg und den eigenen Stil?

Jemand dessen Intention das Geldverdienen ist, der wird sicher etwas anders bloggen, als jemand, dem das Geld vollkommen egal ist. Wenn das Geld im Vordergrund steht, dann muss ich mich stärker auf die Leserschaft einstellen, denn: Ohne Leser keine Klicks auf die Werbebanner. Wenn eine Monetarisierung zweitrangig ist, dann findet man deutlich weniger Banner im Blog und die Artikel können nahezu rücksichtslos die Meinung des Bloggers wiederspiegeln.

Mein persönliches Fazit

Geld spielt für mich schon eine Rolle beim Bloggen. Ich investiere Zeit, die an anderer Stelle fehlt. Wenn sich jemand eine erfolgreiche Existenz im Internet aufbauen möchte, dann darf er nie das Geld aus den Augen verlieren. Geht es aber nur darum, die eigene Meinung zu verbreiten und aus Spaß an der Freude Texte zu verfassen, dann sollte man das Geld außen vor lassen.

Bildquelle: Taras Livyy – Fotolia.com

3 Antworten

  1. Peter sagt:

    Wenn man sinnvolle Artikel schreibt, von hoher Qualität, und damit dem Leser etwas nützliches bietet, dann ist Geldverdienen mit dem Blog völlig OK.
    Warum das Geld ablehnen? Und sinnlose Blogs verdienen eh kein Geld – ehrlich sind aber beide Arten von Blogs.

    Wenn man dagegen Lügen verbreitet, weil man dafür bezahlt wird, dann ist es nicht OK.
    Das kann auch etwas ganz harmloses sein wie Produkttests, wo man behauptet ein schlechtes Produkt sei gut. Das ist dann Korruption und Irreführung der Leser.
    Wer eigentlich “Werbung” macht, der sollte das auch als Werbung kennzeichnen.

    Daher Bloggen für Geld: klares JA – so lange man ehrlich / nützlich ist.

  2. Hallo!

    Sehr interessanter Artikel, der sicherlich ein Thema aufwirft, welches doch sehr wichtig ist. Jeder der weiß, wie viel Arbeit es ist, einen Blog zu betreiben, der möglichst regelmäßig mit neuem und vor allem hochwertigem Content gefüttert wird. Würde man damit kein Geld verdienen (dürfen) – aus welchen Gründen auch immer – dann wäre das einfach nciht zu realisieren.

    Autoren, Schriftsteller usw. verdienen auch mit Ihren Büchern, Skripten, also mit Ihrer geistigen Arbeit bestehend aus Texten und Schriften. Wieso also nicht auch Blogger – egal zu welchem Thema und in welchem Bereich!? 😉

    Liebe Grüße
    Alexander Boos

  1. 28. Februar 2011

    […] und wie fern sich die Qualität des Inhalts verändert, wenn der Blogger nur wegen Geld bloggt. Bloggen als Einnahmequelle ist im Grunde nichts Falsches. Dass sich die Qualität des Inhalts verschlechtert, wenn der Blogger […]

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