Wo liegen Business-Vorteile bei Mobile Browser vs. App-Gaming?

Man steht als Unternehmen bei der Entwicklung von brandneuen Spielen oft vor schwierigen Entscheidungen. Wie lassen sich die gesetzten Ziele eher erreichen? Mobile Browser Games oder Spiele, die als Apps in jeweiligen Stores bereitgestellt werden? Wir schauen uns das Pro und Contra an.

Faktoren für die Erstellung der Anwendung

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Die meiste Zeit nimmt die Planung und der Entwicklungsprozess einer mobilen Anwendung in Anspruch. Nur dann lässt sich ein gelungenes Gesamtkonstrukt produzieren. Am Anfang steht immer die Idee, die der Entwicklung zugrunde liegt. Hier wird zunächst der gewünschte Funktionsumfang festgelegt. Im Anschluss können sich die Entwickler um Design, Tests und Bereitstellung auf den gewünschten Endgeräten kümmern. An diesem Punkt muss bereits feststehen, ob eine Web-App oder eine native App produziert werden soll. Aber worin unterscheiden sich diese überhaupt?

Die App wird immer für bestimmte Mobilgeräte und Betriebssysteme produziert. Die Installation erfolgt direkt über den jeweiligen Store von Google oder Apple. Beispiele solcher Spiele gibt es reichlich. Sehr beliebte Android Games sind zum Beispiel: Subway Surfers, Candy Crush Saga, Pou oder Temple Run 2. Auch die in Deutschland sehr bekannten Angry Birds, Fruit Ninja und Clash of Clans gehören in diese Aufzählung. Auf der anderen Seite stehen die Anwendungen, die ganz einfach im mobilen Browser laufen und somit keinen eigenen Download benötigen. Dies spart nicht nur Speicherplatz auf dem Gerät, sondern ermöglicht auch eine plattformübergreifende Nutzung. Beispiele dafür sind vor allem Websites, die einen hohen Umfang bieten, nicht nur ein einzelnes Spiel. Meist sind auch vor allem eben diejenigen Spiele im Browser zu nutzen, welche auf In-App-Käufe setzen. Ein gelungenes Beispiel hierfür ist der Klassiker Blackjack. Solche Spiele kann man in einem Online Casino in Deutschland oder anderen Ländern spielen.

Vorteile bei der Entwicklung von Web-Apps

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Da eine native App auf unterschiedlichen Mobile-Plattformen veröffentlicht wird, muss sie auch für die jeweilige Plattform programmiert werden. Apple und Google stellen dafür eigene Entwicklungsumgebungen bereit. Während Apps für Android sowohl auf einem PC als auch Mac entwickelt werden können, ist für iOS zwingend ein Mac erforderlich. Auch einem PC lassen sich die Apps nicht kompilieren und veröffentlichen. Dieser Prozess ist sehr zeitaufwendig und führt meist dazu, dass sich die meisten Unternehmen nur auf Apple und/oder Google konzentrieren. Immer wieder stößt man auf Spiele, die nur auf einer der beiden Plattformen zu finden sind. Auf der anderen Seite haben auch Web-Apps verschiedene Anforderungen und damit stets spezielle Probleme technischer Art. Die Grundvoraussetzungen sind hier jedoch einfacher zu erfüllen. Wer auf eine große Reichweite an Nutzern setzt, stellt nicht selten beide Arten zur mobilen Nutzung zur Verfügung. Egal ob es sich dabei um Spiele oder anderen Anwendungen dreht.

Aber auch die nativen Apps haben Vorteile bei der Entwicklung und Instandhaltung. Mit ihnen lassen sich Funktionen nutzen, die tief im Betriebssystem sitzen und auf die Web Apps keinen Zugriff haben. Man denke hier nur an Widgets, die sich in Web Apps nicht erstellen lassen. Auch die Nutzung der Kamera, Akzelerometer und Co., welche für Spiele nicht unwichtig sind, lassen sich hier nutzen. Auf der anderen Seite ist per Mobile Browser diese Option nicht gegeben. Bei Neuerungen und Fixes muss der Entwickler vor allem über Downloads für Aktualität sorgen.

Für die Entscheidung für Web-Apps oder native Apps ist also immer die Zielgruppe entscheidend. Auch das Budget darf bei der Entwicklung eines Spiels nicht aus den Augen verloren werden.

Bitte beachten: Glücksspiel kann süchtig machen. Teilnahme erst ab 18 Jahren. Weitere Infos unter: www.spielen-mit-verantwortung.de

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