Neuromarketing – im eCommerce nicht mehr weg zu denken

Wer einen Onlineshop betreibt, weiß, wie schwer es ist, sich von Mitbewerbern abzuheben. Der Begriff Neuromarketing geistert seit Neuestem in den Medien herum. Viele Autoren haben sich diesem Thema bereits angenommen. Ein regelrechter Run auf die neue Wunderwaffe im Kampf um die Konsumenten hat begonnen. Beispielsweise bieten Haufe in ihrem Shop Literatur zu diesem Thema an. Doch was steckt wirklich hinter diesem eindrucksvollen Begriff? Wie kann man Neuromarketing im eCommerce sinnvoll einsetzen?

Emotionen – der Schlüssel zum erfolgreichen Marketing

Neuromarketing ist nicht so neu, wie es manche Medien suggerieren wollen. Seit es Werbung gibt, wird Neuromarketing betrieben. Es werden Bedürfnisse in den Menschen geweckt, etwas unbedingt haben zu wollen. Das ist von je her das Grundprinzip jeder Werbung. Und das funktioniert allein und ausschließlich auf emotionaler Ebene. Dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt, ist eine alte Weisheit. Bilder ergreifen uns und lösen Emotionen aus. Das machen sich geschickte Werbestrategen zunutze.

Neuromarketing – die sichtbar gemachten Emotionen

Die Hirnforschung kann mithilfe moderner Hirnscanner und fMRT sichtbar machen, welche Gehirnareale beim Auslösen von Emotionen aktiviert werden. So wird versucht, das menschliche Hirn aufzuschlüsseln. An einer Entscheidungsfindung sind drei Emotionssysteme beteiligt. Stimulanz (Neugier, Spaß, Abenteuer), Balance (Ordnung, Sicherheit) und Dominanz (Macht, Unabhängigkeit) bestimmen alle Entscheidungen. Die unterschiedliche Ausprägung der drei Systeme ist maßgeblich dafür verantwortlich, wie die Entscheidung ausfällt. Das richtige System beim Verbraucher anzusprechen, ist die Kunst des perfekten Marketings.

Von der Theorie zur Praxis – wie sieht Neuromarketing in der Praxis aus?

In der Theorie scheint es also ganz einfach zu sein, Kunden für das eigene Produkt zu werben. Ziele in ihr Herz und sie kaufen dein Produkt. Ganz so einfach ist das leider nicht. Gerade im eCommerce gibt es eine Vielzahl von ähnlichen Angeboten, mit denen die Konsumenten regelrecht überschüttet werden. Hier ist es wichtig, gezielt zu überlegen, wie das Konzept des Neuromarketing genutzt werden kann, um Besucher und letztendlich auch potentielle Kunden auf die Seite und in den eigenen Onlineshop zu locken. Dazu gehört eine Suchmaschinenoptimierung, genauso wie eine passende und zielgruppengerechte Landingpage, die nicht gleich wieder geschlossen wird, weil sie unattraktiv ist oder zu lange für den Seitenaufbau benötigt. Der erste Eindruck entscheidet, ob ein Besucher bleibt. Dabei wird diese Entscheidung rein emotional getroffen und hat mit Vernunft oft kaum etwas zu tun.

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