Die interne Blog-Suche für eine bessere Usability und als Einnahmequelle nutzen

In vielen Blogs lese ich als erstes natürlich den Artikel, zu dem ich über die Suchmaschine gekommen bin. Wenn der Blog einen interessanten Eindruck macht, ist mein nächster Schritt, die Blog-Suche zu finden, mit der ich mir weitere Informationen erhoffe. So geht es vermutlich sehr vielen Lesern und das lässt sich, neben einer verbesserten Usability, auch finanziell nutzen.

Auch der Webmaster Friday stellt in dieser Woche die Frage nach dem Zusammenhang von Usability und Blog-Suche. Da wir aber auch gerne mit unserer Arbeit im eigenen Blog etwas Geld verdienen möchten, bietet sich hier natürlich die Kombination von Usability und Online-Einkommen an. In einigen Blogs habe ich diese Verbindung erst vor Kurzem umgesetzt und bislang nur positive Erfahrungen gemacht.

Allerdings muss ich vorab noch erwähnen, das ich bislang zweigleisig fahre. Das heißt im Klartext, das ich sowohl die einfache integrierte Suche des Blog-Themes nutze und zusätzlich die eingebundene Suche von Google AdSense. Zusätzlich zur integrierten Suche habe ich noch ein kleines Plugin installiert, das zum einen die letzten 5 Suchbegriffe in der Sidebar anzeigt und zudem noch eine kleine Statistik erstellt, über die ich nachvollziehen kann, was in den letzten Wochen am häufigsten gesucht wurde. Das Plugin nennt sich Search Meter und bietet ein recht übersichtliches und informatives Dashboard.

Wie setze ich AdSense für Suchergebnisse richtig ein?

Nach Möglichkeit sollte man sich hier die Mühe machen und eine eigene Seite mit dem entsprechenden Quellcode von Google erstellen, damit der Besucher nicht den Blog nach der Suche verlassen muss. Eine entsprechende Einstellung kann bei der Einrichtung unter Google AdSense vorgenommen werden.

Zu Beginn loggt man sich natürlich in seinen AdSense Account ein und wählt den Reiter meine Anzeigen, unter man auch seine normalen Anzeigenblöcke erstellt. Hier wählt man unter dem Menüpunkt Suche den Unterpunkt Benutzerdefinierte Suchmaschinen. Die weiteren Einstellungen möchte ich anhand eines eigenen Projekts, das sich mit Android Apps beschäftigt erläutern. Hier setze ich die benutzerdefinierte Suchmaschine bereits erfolgreich ein und man kann sich das Ergebnis ansehen. Hier gibt es durchaus den einen oder anderen Klick auf die ebenfalls eingeblendete Werbung von Google und es kommt etwas zusätzliches Geld in die Kasse.


Besonderer Bedeutung kommt hier den URLs zu, die man in die Suchmaske einträgt. Da die Suchmaschine natürlich auf der eigenen Seite bleiben soll und die eigenen Ergebnisse wichtig sind, muss man die Seiten angeben, in denen Die Suchmaschine suchen soll. Trägt man hier einfach nur seine Domain ein, dann wird nur die Startseite durchsucht! Korrekt ist also http://www.domain.de/*, wenn alle Seiten durchsucht werden sollen. Hier kommen aber auch sämtliche Tag-Seiten und eigene Suchergebnisse in die Übersicht. Das soll natürlich nicht sein, da es dann zu unzähligen Duplikaten kommt. Testweise könnt ihr euch gerne einmal ansehen, wie chaotisch das Ergebnis damit aussieht. Da ich nur meine Blogartikel als Suchergebnisse möchte, habe ich entsprechend dem Bild die Suche auf bestimmte URLs beschränkt.

Als nächstes kann man sich hier auch einen eigenen Channel erstellen, der für spätere Auswertungen sinnvoll ist. Setzt man diverse unterschiedliche Werbemittel von AdSense ein, dann möchte man am Ende natürlich auch wissen, welches Banner die meisten Einnahmen erzielt hat und wo man nachbessern muss. Der Stil sollte sich gut in die eigene Webseite integrierten, damit es möglichst natürlich aussieht. Dazu gehört auch das Anzeigendesign, das an die Blogfarben angepasst werden sollte.


Besonderer Bedeutung kommt noch dem letzten Punkt zu. Hier wird die Größe und Art der Erscheinung bestimmt. Da ich möchte, das der Besucher meinen Blog nicht verlassen soll, hab ich mich für einen iframe entschieden. Die Breite beträgt minimal 800 Pixel. Das erfordert in den allermeisten Fällen noch eine kleine Änderung in den Blog-Templates, da hier die Sidebar deaktiviert werden muss, um die volle Blogbreite ausnutzen zu können. Dazu hab ich eine kleine Abfrage in das Seiten-Template (page.php) integriert. Da man für die iframe Variante eine Seite im Blog erstellen muss, die den AdSense Code enthält, kann man im Script recht einfach abfragen, ob gerade die Suchseite oder irgendeine andere angezeigt wird. Bei der Suchseite wird die Sidebar ausgeblendet.
Mein Code, der allerdings an mehreren Stellen im Template verwendet werden muss, sieht folgendermaßen aus:

<?php if (is_page('suchergebnisse')) {
	echo '<div id="content" style="width:915px;">';
} else {
	echo '<div id="content">';
} ?>

 
Alle Stellen, die Elemente enthalten, die auf der Suchergebnisseite nicht erscheinen sollen, müssen in diesen kleinen Container gepackt werden. Da ich zweigleisig fahre, hat der Besucher die Wahl, ob er die AdSense Suche oder die Integrierte des Blogs nutzen möchte. Wie das ganze dann in der Praxis aussieht, kann man sich auf Apps-Android ansehen. Die integrierte Suche ist, wie gehabt im Header und in der Sidebar findet man die benutzerdefinierte Suchmaschine von Google AdSense.

Foto: © Nobilior – Fotolia.com

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