Der beste Drucker für das Homeoffice

Wer sein Geld im Internet verdient, hat nicht selten ein kleines Homeoffice, von dem alle Aktivitäten gesteuert werden. Zum obligatorischen PC gehört allerdings auch ein Drucker, der Webseiten, Quellcode, Listen und nicht zuletzt auch Rechnungen drucken kann. Die Auswahl ist riesig und man sollte sich vor dem Kauf überlegen, was der Drucker alles können soll.

Wir werden in diesem Artikel nicht den einen, perfekten Drucker empfehlen. Vielmehr erstellen wir einen Fragenkatalog, über den man zu seinem persönlichen Druckermodell gelangt.

Wie viele Seiten werden gedruckt?

Wer gelegentlich mal ein paar Seiten druckt, der wird mit einem Tintenstrahldrucker zufrieden sein. Sollen allerdings auch lange Listen, viele Anschreiben oder auch mal Flyer gedruckt werden, kommt man schnell an eine Grenze. In vielen Fällen ist es dennoch nicht sinnvoll, direkt zu einem Laserdrucker zu greifen. Dieser ist zwar deutlich schneller und hat einen geringeren Preis pro Ausdruck, ist aber in den meisten Fällen nur schwarzweiß. Es gibt zwar auch Farblaser, aber diese sind deutlich teurer und auch beim Verbrauchsmaterial muss man tiefer in die Tasche greifen. Sollte man unter 100 Seiten pro Tag liegen, kann man noch zum Tintenstrahler greifen. Darüber wird es zu teuer und die Druckzeit ist alles andere als erträglich. Bis zu einem gewissen Grad lassen sich die Kosten mit Patronen von Drittanbietern kompensieren, aber dabei gibt es nicht selten Kompatibiltätsprobleme und man muss am Ende doch wieder auf Epson, Canon oder HP Druckerpatronen zurückgreifen.

Drucken, Scannen, Kopieren, Faxen

Die Frage nach der Art des Druckers würde ich ausschließlich an den zu druckenden Seiten festmachen, sodass wir an dieser Stelle schon entschieden haben sollten, ob es ein Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker wird. Die nächste wichtige Frage gilt den zusätzlichen Funktionen. Sogenannte Multifunktionsdrucker oder auch All in One Geräte können nicht nur drucken, sondern auch scannen, kopieren und faxen. Es gibt sie sowohl als Laser- als auch Tintenstrahdrucker. Während man beim Scanner nicht viel falsch machen kann, sollte man bei der Kopierfunktion etwas genauer lesen. Ich habe mir vor einiger Zeit einen All in One Drucker gekauft und musste dann feststellen, dass dieser nur kopieren konnte, wenn er an einem Rechner angeschlossen war. Das Dokument wurde erst in den Rechner gescannt und dann ausgedruckt. So habe ich mir einen Kopierer nicht vorgestellt. Er muss als Standalone Gerät arbeiten und ohne PC mit einem Tastendruck kopieren können. Im Zeitalter der Emails hat die Bedeutung eines Faxgerätes zwar deutlich abgenommen, aber manchmal kommt es auch bei mir noch zum Einsatz. In den Allermeisten Fällen ist diese Funktion ohnehin enthalten, wenn man sich für ein Multifunktionsgerät entscheidet.

Druckgröße und Papierfächer

Mittlerweile sind DIN A3 Drucker erschwinglich und kosten kaum mehr als die kleineren Kollegen. Größe und Gewicht sind allerdings enorm und man braucht ausreichend Platz, um sie stellen zu können. Wer einen kleinen Schreibtisch hat, sollte sich vorher die Maße genau ansehen und durchaus auch mal einen Zollstock zu Hilfe nehmen. Auch bei den Papierfächern sollte man sich sicher sein, gerade wenn man sich für einen DIN A3 Drucker entscheidet. Ich habe auch zunächst einen mit nur einem Papierfach gekauft und dachte mir, ich wechsle einfach, wenn ich einen größeren Druck benötige. Schnell wurde mir aber klar, dass das ziemlich lästig sein kann und ich habe doch einen mit 2 Papierfächern gekauft.

Wer auch mal festeren Karton drucken möchte, sollte darauf achtem, dass ein hinterer manueller Papiereinzug vorhanden ist. Die Hersteller sind immer etwas optimistisch, was das maximale Papiergewicht in der Kassette angeht. Wirklich zuverlässig zieht der Drucker schweres Papier oder Karton nur von hinten, sodass er es nicht um 180° rollen muss.

Desktop und Mobil

Die meisten Drucker besitzen heute eine WLAN Schnittstelle und die Einbindung in das heimische Netzwerk ist ein Kinderspiel. Etwas Vorsicht sollte man bei Druckern walten lassen, die kein Display haben. Da fehlt jegliche Möglichkeit, einen Schlüssel einzugeben und man ist voll und ganz auf seinen Router angewiesen. Ich habe hier einen solchen Drucker stehen, der sich ausschließlich mit WPS verbinden lässt. Genau das bietet mein Ubiquiti AC allerdings aus Sicherheitsgründen nicht.

Wer vom Smartphone und Tablet drucken will, sollte zunächst nach einer App des Herstellers suchen und sicherstellen, dass der ins Auge gefasste Drucker auch unterstützt wird. Die Android Fraktion hat es hier etwas leichter als die iOS Besitzer.

Foto: CreaPark/Pixabay

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