Wie findet man die passenden Affiliate-Partnerprogramme?

Im Affiliate-Marketing wird nur in den seltensten Fällen auf eigene Produkte zurückgegriffen. Umso wichtiger ist es, die richtigen Partnerprogramme zu finden. In den unterschiedlichen Netzwerken sind diese zahlreich vorhanden, aber nicht automatisch auch für die eigene Idee verwendbar. Wo finde ich meine Partnerprogramme und nach welchen Kriterien sollte ich sie auswählen? Das ist eine Kernfrage in diesem Artikel.

  • Direkte Suche im Angebot
  • Am naheliegendsten ist natürlich eine direkte Suche bei verschiedenen Affiliate-Netzwerken. Hier werden in den meisten Fällen Suchmöglichkeiten angeboten, bei denen man die wichtigsten Keywords seines Projekts angibt und aus den Ergebnissen dann einige Programme auswählt. Auf diese Weise findet man allerdings nicht alle Programme, die geeignet wären. Manche verwenden andere Suchbegriffe, auf die man vielleicht im ersten Moment gar nicht kommt. In den meisten Fällen scheitert es aber eher daran, das man gar nicht alle Affiliate-Netzwerke kennt. Da die Erstellung eines Partnerprogramms mit teils erheblichen Kosten verbunden ist, entscheiden sich die Hersteller meist nur für ein einziges oder sehr wenige Netzwerke, bei denen sie ihre Partnerprogramme platzieren.

  • Kostenlose Dienste von Portalen nutzen
  • Damit man die ganze Bandbreite der Affiliate-Netzwerke ausnutzen kann, sollte man sich auch bei Portalen umsehen, die zu den eingegebenen Keywords netzwerkübergreifend die passenden Partnerprogramme suchen. Besonders erwähnenswert ist hier das Portal von 100partnerprogramme.de. Hier suche ich selber recht häufig nach passenden Programmen, wenn ich eine neue Affiliate Seite erstellt habe.

  • Newsletter der Affiliate-Netzwerke lesen
  • Von den meisten Affiliate-Netzwerken bekomme ich regelmäßig Newsletter die neue Programme ankündigen. Die meisten sind für mich zwar ungeeignet, aber immer wieder verbirgt sich darin auch ein sehr interessantes Programm, an das man vorher nie gedacht hat und das perfekt in eines der eigenen Projekte passt.

  • Hohe Provisionen sind nicht alles
  • Natürlich möchte man möglichst viel mit seinem Projekt verdienen und je höher die Provisionen in den Partnerprogrammen sind, desto näher kommt man diesem Ziel. Aber man sollte hier auch das Kleingedruckte und die vielen Details achten. Schaut man sich einige Informationen über das Partnerprogramm an, dann bekommt man schon einen recht guten Eindruck von dem, was man zu erwarten hat. Besonders wichtig sind hier die Stornoquoten, der durchschnittliche Warenkorb und auch das Cookie Tracking. Seriöse Anbieter haben meist ein längeres Cookie Tracking über mehrere Wochen. Das bedeutet im Klartext, das ein Besucher auf einen Affiliate-Link in meinem Projekt klicken kann und dann nur grob die Informationen auf der Herstellerseite liest. Speichert er sich diese Seite in seinen Favoriten ab und besucht sie nach einigen Wochen wieder, dann wird der Kauf immer noch meinem Konto zugeordnet.

  • Nicht zu viele Affiliate-Netzwerke wählen
  • Hat man ein passendes Programm gefunden, dann sollte man darauf achten, das man nach Möglichkeit ein Affiliate-Netzwerk wählt, in dem man bereits angemeldet ist und wo auch schon andere Partnerprogramme genutzt werden. Sind die eigenen Projekte groß und haben auch viele Conversions, dann ist dieser Punkt nicht mehr ganz so wichtig. Aber gerade am Anfang sind die Provisionen eher moderat. Verteil man diese dann auch noch auf unterschiedliche Netzwerke, kann es sein, das man sehr lange braucht, bis es endlich einmal zur Auszahlung kommt. Bei jedem Anbieter gibt es eine Mindestauszahlungsgrenze, die man erst mal erreichen muss. Hat man alle Programme bei einem oder nur sehr wenigen Netzwerken, dann geht das natürlich schneller, als wenn man viele Grenzen erreichen muss.

Diese Punkte sind ein wichtiger Teil bei der Auswahl der eigenen Partnerprogramme. Nicht jedes Programm, das auf den ersten Blick einen guten Eindruck macht, ist auch auf dem zweiten Blick noch genauso gut geeignet. Es macht durchaus Sinn, einmal genauer hinzusehen, wenn man sich nicht laufend um das Projekt und deren Einnahmequellen kümmern möchte.

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