Nischenseiten-Netzwerk mit WordPress erstellen und verwalten

WordPress lässt sich schnell installieren und mit entsprechenden Plugins fit für eine Nischenseite machen. Viele kleine Nischenseiten machen aber auch viel Arbeit, obwohl sie sich doch mit der richtigen Installation auch Plugins, Einstellungen und sogar wichtige Inhalte teilen könnten. Eine “vergessene” Webseite mit einer veralteten Datenschutzerklärung könnte schnell für eine teure Abmahnung sorgen.
nischenseiten-netzwerk
Mit diesem Artikel zeige ich euch, wie WordPress als Blog-Netzwerk, bzw. in unserem Falle als Nischenseiten-Netzwerk, eingerichtet wird. Dadurch lassen sich mit einer einzigen Installation beliebig viele Nischenseiten erstellen und verwalten. Im Grunde ist das auch mit dem Tool InfiniteWP möglich. Dort werden jedoch einzelne WordPress Installationen verwaltet und bei 20 Nischenseiten muss jedes Plugin und jedes Update 20 mal installiert werden.


Inhaltsverzeichnis:

 





WordPress installieren und Multi-Blog-Funktion aktivieren

Die eigentliche Installation unterscheidet sich nicht wesentlich von der Neuinstallation eines normalen WordPress Blogs. Ich empfehle unter der eigentlichen Hauptdomain, in meinem Falle meydot.de, eine Subdomain anzulegen. Diese habe ich nischen.meydot.de genannt. Dadurch bekommt die Netzwerkinstallation später nicht als Hauptdomain das zuerst angelegte Projekt, sondern einen Platzhalter unter dem dann Seiten angelegt werden, die sich die einzelnen Nischenseiten teilen sollen.

  1. Subdomain für das Blog-Netzwerk anlegen
  2. Dieser Schritt kann auf unterschiedliche Arten erfolgen und hängt vom genutzten Provider und dessen Administrationssoftware ab. Da ich eigene Root-Server nutze, habe ich diese direkt in meine Apache Webserverkonfiguration eingetragen und auf das ebenfalls neu angelegte Verzeichnis “nischen” geleitet. Die meisten Hoster bieten aber einfache Tools wie Confixx, in denen das ohne großen Aufwand eingerichtet werden kann.

  3. Datenbank erstellen und einrichten
  4. Da WordPress eine Datenbank benötigt, muss diese natürlich auch erstellt, bzw. eingerichtet werden. Wer die Möglichkeit hat, sollte eine neue, leere Datenbank anlegen. Steht im Webspace-Paket nur eine zur Verfügung, kann diese natürlich auch genutzt werden. Dazu muss nur eine kleine Änderung während der Installation vorgenommen werden. Ändere dazu den Tabellenpräfix von wp_ ind wp2_ oder etwas beliebiges anderes-

  5. WordPress installieren
  6. Ist die Subdomain eingerichtet und erreichbar, kann mit der Grund-Installation begonnen werden. Dazu wird die aktuellste Version heruntergeladen und entpackt. Die entpackten Dateien und Verzeichnisse kopierst du nun in dein neues Verzeichnis, auf das die Subdomain zeigt. Je nach Internetverbindung kann der Kopiervorgang eine Weile dauern. Wer direkt auf dem Server arbeiten kann, holt sich die aktuelle ZIP Datei besser mit wget und entpackt sie dann direkt im Verzeichnis auf dem Server. Dabei ist es nur wichtig, den entpackten Dateien mittels chown -R benutzer:gruppe /pfad/zum/verzeichnis den korrekten Besitzer zu verpassen. Direkt im Anschluss an diese Grundinstallation sichere ich das Verzeichnis wp-admin mit einem Verzeichnisschutz. Root User können das per ssh und htpasswd2 realisieren und wer Confixx und Co benutzt über die entsprechende Administration.

  7. WordPress starten und einrichten
  8. Jetzt kann WordPress gestartet und die abschließende Einrichtung vorgenommen werden. Dazu wird die eingerichtete Subdomain im Browser eingegeben. WordPress fragt nun einige Informationen zur Datenbank und anderen Einstellungen ab, die dann in der wp-config.php gespeichert werden.

  9. Einstellungen in der wp-config.php
  10. Da die komplette Installation von WordPress nun an Ort und Stelle ist, kann die Konfiguration der wp-config.php vorgenommen werden. Auch hier gilt wieder, wer einen eigenen Server besitzt, arbeitet besser direkt über SSH. Alle anderen laden sich die wp-config-sample.php herunter und bearbeiten sie lokal. Nun wird die Zeile define(‘WP_ALLOW_MULTISITE’, true); eingefügt und die wp-config.php wieder gespeichert, bzw. hochgeladen. Nach einem erneuten Einloggen steht im Menüpunkt Werkzeuge ein neuer Eintrag Netzwerk-Einrichtung zur Verfügung. Diesen klicken wir natürlich sofort an.

  11. Netzwerk-Einrichtung
  12. Im ersten Schritt ändern wir den Eintrag Subdomain verwenden auf Verzeichnis verwenden. Das erleichtert uns später die Neuanlage von Nischenseiten, da nicht jedes mal eine neue Subdomain in der Webserverkonfiguration angelegt werden muss. Nun muss nicht nur die wp-config.php sondern auch die .htaccess geändert werden. Füge die vorgegebenen Inhalte ein, bzw. ersetze sie im Falle der .htaccess. Sobald du dich erneut angemeldet hast, steht die Netzwerk-Einrichtung (oben links) in der Administration zur Verfügung und wir können mit der Feinjustierung beginnen.

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Die richtigen Plugins installieren

Jede Nischenseite kann zwar weiterhin einzeln verwaltet werden und eigene Plugins bekommen, aber in diesem Schritt installieren wir eine Reihe Basis-Plugins, die von allen Seiten, bzw. der Netzwerkinstallation benötigt werden.

  1. WordPress MU Domain Mapping
    Dieses Plugin ist für das Netzwerk und jede einzelne Nischenseite wichtig. Da jedes Projekt natürlich nicht mit einer Subdomain erreichbar sein soll, benötigen wir Domain Mapping. Das ermöglicht uns für jede neu angelegte Webseite eine echte Top-Level Domain zu nutzen. Statt immer projekt1.subdomain.de, projekt2.subdomain.de, projekt3.subdomain.de usw. zu nutzen, sind unsere Projekte dann unter www.projekt1.de, www.projekt2.de, www.projekt3.de usw. zu erreichen.

    Wechsle für die Installation in die Netzwerkverwaltung (Meine Websites > Netzwerkverwaltung > Dashboard) und installiere dort das Plugin WordPress MU Domain Mapping. Beachte, dass für die Installation von Plugins sowohl das Verzeichnis plugins als auch das übergeordnete Verzeichnis wp-content beschreibbar sein muss. Entsprechende Rechte (757) müssen also gesetzt sein.

    Kopiere jetzt die Datei sunrise.php von wp-content/plugins/wordpress-mu-domain-mapping nach wp-content/ und füge die Zeile define( ‘SUNRISE’, ‘on’ ); in die wp-config.php ein. Diese darf nicht an das Ende der Datei und muss vor dem ersten require_once stehen. Nun lässt sich in den Einstellungen Domain Mapping aufrufen und die IP Adresse des Servers eintragen. Damit ist die Grundeinrichtung bereits abgeschlossen. Alles weitere erfolgt dann im Dashboard der jeweiligen Nischenseite.

  2. All In One SEO Pack
    Das wir auf gute Positionen im Google Ranking angewiesen sind, benötigen wir natürlich auch eine gute Onpage Optimierung. Einen Großteil übernimmt dieses Plugin bereits, ohne zuvor große Einstellungen tätigen zu müssen.
  3. Google XML Sitemaps
    Sitemaps sind wichtig, um alle Seiten in den Google Index zu bekommen. Mit diesem Plugins gibt es noch eine ganze Reihe an Einstellungsmöglichkeiten, um das Optimum herauszuholen.
  4. iThemes Security
    Dieses Plugin schützt jede Nischenseite vor diversen Hacker-Angriffen und zeigt Lücken in der Installation auf.
  5. Limit Login Attempts
    Ein weiteres Plugin zum Thema Sicherheit ist Limit Login Attempts. Dadurch wird die Anzahl und der Abstand zwischen den einzelnen Login Versuchen beschränkt.

  6. Pretty Link Lite
    Damit Affiliate Links nicht sofort ins Auge springen, können sie mit diesem Tool maskiert werden. Das erlaubt zusätzlich eine kleine, interne Statistik über die Anzahl der Aufrufe jedes Links. Dennoch würde ich jeden Affiliate Link mit einem Sternchen versehen und am Seitenende darauf hinweisen.
  7. Antispam Bee
    Dieses kleine Plugin kann vor einer Menge Spam schützen. Wer komplett auf Kommentare verzichten mochmöchte, kann stattdessen das Plugin no comments installieren.
  8. WP Permalauts
    Das wir für Google und alle anderen Suchmaschinen sprechende URL, sogenannte Permalinks, nutzen, wollen wir natürlich auch die deutschen Umlaute korrekt dargestellt wissen. Damit Permalinks benutzt werden, müssen diese im Dashboard aller künftig angelegten Nischenseiten in Einstellungen > Permalinks aktiviert werden.
  9. AmazonSimpleAdmin
    Das Nischenseiten in der Regel Affiliate-Seiten sind, spielt Amazon eine große Rolle. Mit diesem Plugin lassen sich die Anzeigen von Amazon nahezu beliebig an das Layout der Webseite anpassen. Damit eure eigenen Layouts nicht bei jedem Update überschrieben werden, erstellt im Theme Verzeichnis ein Verzeichnis namens asa und kopiert die angepassten und neu erstellten Vorlagen dort hinein. Das Plugin nutzt sie dann automatisch.
  10. WP Product Review
    Mit diesem Plugin lassen sich Produkte wunderbar grafisch bewerten und hervorheben. Die gesamte Nischenseite vermittelt dadurch einen professionelleren Eindruck.
  11. AddQuicktag
    AddQuicktag erleichtert das Formatieren von Texten ungemein. Der Standard-Editor bietet nur einige HTML Grundbefehle, die durch dieses Plugin erweitert werden können. Ich füge so selbsterstellte Styles oder Parameter wie rel=”nofollow” schnell in meine Texte ein.
  12. Cookie Notice by dFactory
    Dieses Plugin sollte auch auf jeder Webseite laufen, da es der Umsetzung der Cookie-Richtlinie Rechnung trägt. Wird eine der Nischenseite besucht, erscheint eine Meldung, das die Webseite Cookies nutzt und man sich mit deren Nutzung einverstanden erklärt, wenn die Webseite weiter genutzt wird.
  13. WP Maintenance Mode
    Durch dieses Plugin kann jede einzelne Nischenseite in den Maintenance Mode versetzt werden. Das ist gerade während des Aufbaus wichtig, wenn noch nicht alle Daten erfasst wurden und rechtliche Informationen fehlen. Der anzuzeigende Text kann für jede Seite individuell bestimmt werden. Als Administrator hat man trotzdem Zugang zur kompletten Nischenseite und kann das Layout und die Inhalte in Ruhe bearbeiten, ohne das Fremde auf die Seite zugreifen können.

  14. Exec-PHP
    Zu guter Letzt benötige ich noch ein PluginPlugins, das ermöglicht, PHP Code direkt im Beitrag auszuführen. Das erspart mir in den meisten Fällen, neue Templates zu erstellen und diese dann mit den Seiten oder Beiträgen zu verknüpfen. Zudem ist dieses Plugin die Voraussetzung für das Teilen von Seiten wie Impressum und Datenschutz mit allen angelegten Nischenseiten.

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Eine neue Nischenseite installieren und einrichten

Nachdem unsere Multi-Blog Installation steht, kann die erste Nischenseite installiert werden. Da ich in einem weiteren Artikel den exakten Aufbau einer Nischenseite anhand eines realistischen Beispiels erläutere, werde ich hier eine Domain verwenden, die ich erst später projektieren möchten. Dabei handelt es sich um eiweissreich-essen.de.
nischenseite-erstellen

  1. Hinzufügen der neuen Nischenseite
    Im Menü (oben links) Meine Websites > Netzwerkverwaltung > Websites klicken wir auf Hinzufügen. Dort geben wir einen aussagekräftigen Namen, einen Titel und die Email-Adresse ein. Ich verwende hier die gleiche Email, die ich auch für den Multi-Blog verwendet habe. Dadurch ist der Administrator für die neue Nischenseite der gleiche, wie für die gesamte Netzwerkinstallation. Es kann aber auch für jede neue Seite ein neuer Benutzer eingerichtet werden.
  2. Domain mit der neuen Seite verknüpfen
    Die neue Seite ist nun vorhanden und kann bereits unter der langen Subdomain bearbeitet werden. Da wir aber eine echte Top-Level Domain verwenden wollen, begeben wir uns in das Dashboard der neu angelegten Nischenseite. Dort starten wir Werkzeuge > Domain Mapping und tragen den gewünschten Domainnamen ein. In meinem Fall habe ich dort www.eiweissreich-essen.de eingetragen und die Checkbox Primary aktiviert. Wie bei jeder Domain, die ich anlege, habe ich auch in diesem Fall zusätzlich noch die Domain ohne www, also eiweissreich-essen.de eingetragen. Damit es keinen Duplicate Content gibt, muss noch eine permanente Weiterleitung auf www.eiweissreich-essen.de erstellt werden. Das geschieht entweder per SSH oder über eine verfügbare Administration wie Confixx.

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Artikel und Seiten mit allen Nischenseiten teilen

Jede Nischenseite hat natürlich ihr eigenes Thema, aber ein paar Seiten können dennoch geteilt werden. Und gerade diese Seiten können unter Umständen hohe Kosten verursachen, wenn sie nicht aktuell sind. Wie man sich rechtlich weitgehend absichern kann, habe ich bereits in einem anderen Artikel geschrieben. An dieser Stelle geht es darum, die professionell erstellten Rechtstexte zentral zu verwalten und allen Nischenseiten zur Verfügung zu stellen.

Impressum und Datenschutz teilen

Um ein Impressum anzulegen, wechseln wir in das Dashboard der Hauptseite. Dort erstellen wir eine neue Seite und tragen dort des Text des Impressum und Datenschutz ein. Jetzt wechseln wir in das Dashboard der Nischenseite, die ebenfalls dieses Impressum nutzen soll und erstellen dort ebenfalls eine Seite, die den Titel Impressum trägt. Statt dort das gesamte Impressum einzutragen, fügen wir folgenden PHP Code ein (nicht Visuell da sonst die Formatierung verloren geht):

<?php
switch_to_blog( $site_id );
$post = get_post( $post_id );
restore_current_blog();
echo $post->post_content;
?>

Damit das Ganze auch funktioniert, müssen noch 2 Variablen ersetzt werden.

$site_id
In der Regel ist das die Nummer 1. Solltet ihr aber Seiten angelegt und gelöscht haben, dann kann es auch mal eine andere Nummer sein. Wechselt dazu in Meine Websites > Netzwerkverwaltung > Websites und fahrt mit der Maus über die erste Seite. Ganz unten in der Statusleiste seht ihr jetzt die ID der Hauptseite.

$post_id
Ähnlich verfahren wir mit der Post ID des Impressums. Dazu gehen wir in das Dashboard der Hauptseite und klicken auf Seiten. Dort fahren wir mit der Maus über das Impressum und sehen in der Statusleiste die entsprechende Post ID.

Nachdem diese beiden Nummern eingetragen wurden, kann das Impressum der Nischenseite gespeichert werden. Unterhalb dieses PHP Codes können später noch individuelle Bereiche eingetragen werden, beispielsweise Quellennachweise für verwendete Bilder.

Damit steht unser Nischenseiten-Netzwerk und kann mit beliebig vielen Webseiten gefüllt werden.

Fotos: (c) senoldo – fotolia.de

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8 Antworten

  1. Maurice sagt:

    Danke für das hilfreiche Tutorial.

    Wie sieht es denn aus mit der Datensicherung in einer Multisite Umgebung? Welchen Plugins eignen sich dafür bzw. wie machst du die Sicherung?

    Da durch die Konsolidierung aller Nischenseiten auf eine MultisiteInstallation konzentriert werden, sind bei Problemen gleich alle Seiten betroffen. Das kann dann schon unangenehm werden.

    Wie macht man besten einen Umzug von bestehenden Einzelinstalltionen auf eine Multisite?

    Schönen Gruß!

  2. Es gibt diverse Plugins zur Sicherung der Datenbank. Allerdings nutze ich keines davon. Da ich mehrere Server besitze spiegeln sich diese über rsync gegenseitig. So kann ich bei Problemen ein komplettes Web mit allem drum und dran wiederherstellen.

    Wer mehrere Seiten betreibt, wird sicher nicht in Abständen von mehreren Tagen einzelne Updates durchführen. Das hier ein solch gravierender Fehler auftritt, der die gesamte Webseite lahmlegt, ist eher unwahrscheinlich. Viel wahrscheinlicher sind kleinere Macken, auf die man erst nach Tagen aufmerksam wird. Und in einem solchen Fall sind eh alle Seiten betroffen, ob nun mit oder ohne Multisite. Sowas hatte ich schon häufiger und da spielt die Multisite-Installation wieder ihre Stärke aus. Der Fehler wird zentral mit einem Workaround behoben und sofort laufen alle Seiten wieder. Ich muss nicht an jedes Web einzeln Hand anlegen.

  3. Maurice sagt:

    Interessanter Punkt an den ich noch gar nicht gedacht habe. Ja klar, eventuelle Fehler lassen natürlich einfacher und schneller in einer Multisite beheben.

    Hattest du bisher schon Probleme mit Plugins in einer Multisite bekommen? Es sind ja scheinbar nicht (restlos) alle Plugins dazu in der Lage.

    PS: in eigener Sache. Könntest du bitte bei meinem ersten Kommentar den Nachnahmen löschen. Hier hat die AutoVerständigung zugeschlagen..

  4. Ich verwende alle möglichen Plugins aus den unterschiedlichsten Bereichen. Bislang hatte ich nur mit einem einzigen Probleme, das Posts an Facebook überträgt. Das gibt es mittlerweile gar nicht mehr und alles andere läuft problemlos.

  5. GoSpaces sagt:

    Was spricht dagegen, individuelle Installationen zu nehmen und diese z.B. mit ManageWP oder MainWP zu verwalten? Fährt man damit nicht sicherer, falls jemand sich Zugang zur Seite verschaffen kann oder der Server nicht mehr ereichbar ist? Bei einzelnen Installationen kann ich das Risiko verteilen!

  6. Heiko Meyer sagt:

    Inhalte lassen sich im Netzwerk einfacher über die gesamten Seiten verteilen. Ein solches Netzwerk macht auch nicht für alle Projekte Sinn. Wenn ich etwas größeres vorhabe, dann mache ich daraus auch eine separate Installation. Die vielen kleinen Seiten sollen mir möglichst wenig Arbeit machen. Ich habe ein Impressum und eine Datenschutzerklärung, auf die alle enthaltenen Blogs zurückgreifen. Ändert sich rechtlich was, dann mach ich die Arbeit nur einmal. Das gleiche gilt auch für andere Dinge, die ich in jedem Blog nutze.

  7. Flo sagt:

    Vielen Dank für den Artikel. Vor allem durch die Aufzählung von Plugins konnte ich einen Nutzen aus diesen Informationen ziehen. Zudem ist ein Nischenseiten Netzwerk aufzubauen auch mal eine andere interessante Idee, als immer nur eine einzelne Nischenseite zu erstellen.

  8. Géra Schmengler sagt:

    Hallo zu dem super Ausführlichen Artikel hätte ich noch ein paar Fragen, du schreibst:

    “Im Grunde ist das auch mit dem Tool InfiniteWP möglich. Dort werden jedoch einzelne WordPress Installationen verwaltet und bei 20 Nischenseiten muss jedes Plugin und jedes Update 20 mal installiert werden.”

    1.Was beutetet das genau im Gegensatz zur Multisite Lösung? Wenn ich jetzt bei InfiniteWP drücke und vollautomatisch wird alles installiert auf allen 20 Seiten, wäre mir das persönlich ziemlich egal.

    2. Die Frage im Allgemein würde auch lauten was ist denn für Nischenseiten das beste? Seo etc. spielt ja auch eine große rolle?

    3.Wie ich das verstanden habe kann man mit allen Lösungen das ganze so laufen lassen als wären es Eigenständige Installationen? Sprich da kommt kein Google, Seo, etc sich in die Quere weil, da Grundsätzlich was schief läuft wenn man sowas nutzt?

    4. Ich meine gelesen zu haben dass eine der Lösungen auch geeignet ist wenn man jetzt z.B einen Kunden hätte als Webagentur der bei seinem Hoster bleiben will und nicht “wechselt” zum eigenen?

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